Security und "Big Data"

14. Februar 2013, 16:45
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Sind IT-Unternehmen auf Big Data vorbereitet? RSA schlägt fünf Strategien vor und sagt wo die Gefahren liegen.

Sind IT-Unternehmen auf Big Data vorbereitet? RSA schlägt fünf Strategien vor und sagt wo die Gefahren liegen.
Wie verändert Big Data die Sicherheitsstrategien und Technologien bis 2015? Dieser Frage ging RSA, die Sicherheitsparte von EMC, zusammen mit dem Beratungsunternehmen Booz Allen Hamilton nach und veröffentlichte einen sogenannten Security Brief.
Dieser zeigt auf, dass Big Data einen wesentlichen Einfluss auf die Zukunft der Sicherheitsindustrie haben wird. So werden Big-Data-Analysen die Lösung um Sicherheitsaufgaben bis 2015 massgeblich verändern. RSA nennt Beispiele wie SIEM (Security Information and Event Management), Netzwerküberwachung, Nutzerauthentifizierung, Identitätsmanagement, Betrugsermittlung sowie Regierungs-, Risiko- und Compliance-Systeme.
Die Verfasser des aktuellen Briefs "Big Data Fuels Intelligence-Driven Security" sind der Ansicht, dass bereits dieses Jahr die grösseren Sicherheitsorganisationen auf Big-Data-Standardlösungen setzen werden. Längerfristig werde Big Data auch Sicherheitslösungen wie Anti-Malware, Data Loss Prevention und Firewalls beeinflussen. Im Bereich Cloud wollen Sicherheitsexperten Sicherheitsmodelle generieren, die Unternehmen risiko- und kontextbezogen bei der Gefahrenabwehr unterstützen sollen.
Der RSA Security Brief empfiehlt folgende fünf Strategien:
- Eine ganzheitliche Cyber-Sicherheitsstrategie verfolgen, die auf die spezifischen Risiken, Bedrohungen und Anforderungen des jeweiligen Unternehmens ausgerichtet ist.
- Eine einheitliche Datenstruktur realisieren, in der Informationen erfasst, katalogisiert, analysiert und geteilt werden können.
- Von Einzelkomponenten zur einheitlichen Sicherheitsarchitektur im Sinne, dass jedes Produkt mit der jeweiligen Datenstruktur zu einem einheitlichen Analyse-Framework zusammen geführt werden kann.
- Statische Tools meiden und besser auf neue moderne Big-Data-fähige Tools setzen, die Veränderungen in der IT und deren Bedrohungen erkennen.
- Interne Analyseprogramme sollten um die Services externer Dienstleister zur Bedrohungsanalyse erweitert werden. Darum auf externe Expertisen setzen.
Mit der Integration von Big Data würden IT-Umgebungen transparenter und auffällige Aktivitäten von normalen besser differenziert werden können, glaubt man bei RSA. (hal)

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