"Sehr erfreuliches Geschäftsjahr" bei T-Systems Schweiz

23. Februar 2012, 11:05
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T-Systems konnte 2011 mit rund 9,25 Milliarden Euro ein kleines Umsatzplus von 2,1 Prozent für sich verbuchen.

T-Systems konnte 2011 mit rund 9,25 Milliarden Euro ein kleines Umsatzplus von 2,1 Prozent für sich verbuchen. International hat die Systemhaussparte der Deutschen Telekom sogar doppelt so stark zugelegt, überproportionales Wachstum verzeichneten auch die externen Umsätze. Mit Rückführung der gesamten externen IT der Muttergesellschaft wird sich diese Erfolgsstory allerdings nur schwer fortschreiben lassen.
Stolz verweist das Unternehmen auf einen um 4,9 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro gesteigerten Auftragseingang und führt das unter anderem auf den branchenweiten Trend von Cloud-basierten Abschlüssen zurück. Durch die Abrechnung nach Verbrauch habe sich die tatsächliche Abnahmemenge je Grosskundenauftrag deutlich erhöht. Der Vorrang Qualitätssicherung bei bestehenden Verträgen vor Gewinnung von Neuverträgen habe sein Übriges getan, die Auftragseingänge zu steigern.
Die Qualitätssicherung hatte aber auch ihren Preis. Der Aufwand dafür habe den bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 8,0 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro gegenüber dem EBITDA-Gewinn des Vorjahres gedrückt. Die EBIT-Marge hat sich zwar im vierten Quartal um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich erholt, ist aber 2011 unterm Strich mit 2,7 Prozent um 1,1 Prozentpunkte auf 9,4 Prozent geschrumpft. Circa 20 Prozent der Umsätze brachten 2011 Integrationsdienste ein, ungefähr 33,9 Prozent entfielen auf Computer-Services, rund 34,6 auf Telekommunikationsdienstleistungen.
Auf "ein sehr erfreuliches Geschäftsjahr" blickt Pierre Klatt, Managing Director von T-Systems Schweiz, zurück. Neben der Vertragsverlängerung mit mehreren Bestandkunden habe man auch die Schweizer Handels- und Logistikholding Valora als neuen Grosskunden hinzugewonnen. Die 2011 erfolgte Übernahme der Data Migration Consulting werde 2012 das Beratungsgeschäft voranbringen und den Bereich Systems Integration im wesentlichen Masse stärken, ist sich Klatt sicher. Somit sei man als Full Outsourcing Provider, als Cloud-Services-Anbieter und als Systemintegrator in den drei entscheidenden Marktsegmenten gleichermassen gut positioniert für hochqualitative ICT-Dienstleitungen, so der Chef der Schweizer Niederlassung des deutschen Systemhausriesen. (kh)

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