Servermarkt 2007: Blades auf dem Vormarsch

22. Februar 2008, 13:48
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Sowohl im letzten Quartal, als auch im Gesamtjahr 2007 legte der weltweite Servermarkt, nach nun von Gartner veröffentlichten Zahlen, zu.

Sowohl im letzten Quartal, als auch im Gesamtjahr 2007 legte der weltweite Servermarkt, nach nun von Gartner veröffentlichten Zahlen, zu. Nur hier und da trübt mal ein Minus vor den Prozentzahlen die Stimmung. So verlor Sun bei den im Q4 ausgelieferten Stückzahlen 6,3 Prozent und liegt mit 84'778 Einheiten nur noch knapp vor Fujitsu Siemens, die dank eines Zuwachses von 17,9 Prozent 75'882 Systeme auslieferten. Verglichen mit den Top3 spielen die beiden allerdings noch immer in der 2. Liga. Primus HP legte 12 Prozent auf 702'000 Einheiten zu und verwies einmal mehr Dell (+8,8%, 500'000) und IBM (+7,4%, 372'000) auf die Plätze.
Beim Umsatz lag wie gewohnt IBM mit 5,3 Milliarden US-Dollar vor HP (4,4 Milliarden). Während die Nummer 2 aber um 7,6 Prozent zulegte, muss Big Blue ein leichtes Minus von 0,8 Prozent hinnehmen. Auf den weiteren Plätzen folgen abgeschlagen Dell (+4,1%, 1,6 Milliarden), Sun (+1%, 1,5 Milliarden) und Fujitsu Siemens (+2,1%, 616 Millionen).
Daraus ergibt sich für das Q4 2007 eine Zunahme der ausgelieferten Systeme um 11 Prozent bei einem Umsatzplus von 3 Prozent. Im Gesamtjahr entwickelte sich der Umsatz sogar noch etwas besser. Gartner nennt ein Plus von 4 Prozent beim Umsatz und 7 Prozent Wachstum bei den Stückzahlen. Das grösste Momentum erzeugten dabei einmal mehr die Blade-Server. HP (41,7 Prozent) und IBM (30,9 Prozent) dominieren einen Markt der, mit 19,9 Prozent Plus bei den Anlagen und 44,5 Prozent mehr Umsatz, als Motor des Servergeschäfts fungiert. Auf der anderen Seite muss man RISC/Itanium-Systeme als die grossen Verlierer betrachten. Im letzten Quartal lieferten Sun und Fujtsu 10 Prozent und IBM 17 Prozent weniger Einheiten aus. Lediglich HP konnte mit einem mageren Prozent bei den RISC/Itanium-Systemen unwesentlich zulegen. (tm)

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