Servermarkt in Europa bricht ein

31. Mai 2012, 16:02
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Die europäische Wirtschafts- und Schuldenkrise hinterlässt tiefe Spuren im Servermarkt, wie neue Zahlen des Marktforschers Gartner eindrücklich belegen.

Die europäische Wirtschafts- und Schuldenkrise hinterlässt tiefe Spuren im Servermarkt, wie neue Zahlen des Marktforschers Gartner eindrücklich belegen.
Der Absatz von Servern im EMEA-Raum fiel im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent, der Gesamtumsatz im Serverbusiness aber um 10,5 Prozent. Das Serverbusiness leidet in Europa also nicht nur unter relativ schwacher Nachfage, sondern dazu auch noch unter massivem Preiszerfall und -Druck.
Die Zahlen von Gartner weisen nicht nur auf die Krise in Westeuropa hin, sondern zeigen auch einen eindrücklichen Rückgang des Absatzes von Unix-Servern auf. Der Umsatz mit RISC- und Itanium-Servern sank weltweit um 15 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum vor einem Jahr.
Der weltweite Servermarkt wird seit einem Jahr knapp von IBM angeführt. Unten die Liste der fünf grössten Serverhersteller nach Umsatz und ihrem Marktanteil gemäss Gartner. Am besten haben sich übrigens Dell und Fujitsu gehalten. Dells Serverumsatz schrumpfte nur um 1,9 Prozent, der in Asien starke Hersteller Fujitsu konnte seinen Umsatz sogar um 4,5 Prozent steigern. (hc)

  1. IBM, 28,1 %
  2. Fujitsu, 5.0 %

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