Severina Pascu wird Chefin von UPC Schweiz

18. Juli 2018, 08:18
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Nach dem Verkauf von UPC Austria tritt die bisherige COO die Nachfolge von Eric Tveter an.

Nach dem Verkauf von UPC Austria tritt die bisherige COO die Nachfolge von Eric Tveter an.
UPC Schweiz hat ab dem 1. September eine neue CEO: Die bisherige COO Severina Pascu tritt die Nachfolge von Eric Tveter an, der neun Jahre an der Spitze der Schweizer Ländergesellschaft stand. Der 59-jährige Tveter bleibt Chairman für UPC Schweiz und verantwortet weiterhin das Geschäft der UPC-Mutter Liberty Global in der Region Zentral- und Osteuropa (CEE). Pascu wird weiterhin an ihn sowie direkt an den Liberty-Global-CEO Mike Fries rapportieren.
UPC Schweiz war 2014 mit Österreich zu einer Regionalorganisation mit Sitz in Zürich zusammengeführt worden. Nun wolle Liberty Global im Rahmen des Verkaufs der Ländergesellschaften in Österreich, Deutschland, der Tschechischen Republik, Ungarn und Rumänien die Organisationsstruktur von UPC vereinfachen, schreibt die Firma in einer Mitteilung. Das Geschäft in der Schweiz wird entsprechend aus der bisher bestehenden CEE-Region gelöst
Pascu bekleidete in den vergangenen zehn Jahren mehrere leitende Positionen in der Telekom-Branche und verantwortete verschiedene Liberty-Global-Gesellschaften. Erst im Dezember war die 45-jährige Rumänin zur COO ernannt worden. Die Ökonomin habe über 20 Jahre Führungserfahrung in der Telco- und Finanzbranche, so UPC Schweiz. Sie lebt seit 2016 mit ihrer Familie in der Schweiz.
"Der Schweizer Markt ist in Europa spitze, was Innovation und Digitalisierung angeht. Diesen Umstand möchte ich weiter vorantreiben und das nächste Kapitel der Geschichte von UPC aufschlagen", kommentiert Pascu ihre Ernennung.
Eric Tveter war neun Jahre CEO von UPC Schweiz und verantwortete zudem seit 2015 die Geschäfte in Osteuropa. Er wird weiter die Ländergesellschaften in Polen, der Slowakei und Luxemburg leiten. Zudem führt er die verkauften Gesellschaften Ungarn, Tschechische Republik und Rumänien, bis deren Veräusserung vom Regulator bestätigt ist. Man rechne mit dem Abschluss der Prüfung des Verkaufs bis Mitte 2019, erklärt Bernard Strapp, Mediensprecher von UPC Schweiz, auf Anfrage von inside-channels.ch. (ts)

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