Sexy Kleider für die alte Festplatte

5. Januar 2007, 10:43
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    Portable Festplättchen mausern sich wie schon USB-Sticks zu "Fast-PCs" – aber mit viel höherer Kapazität.

    Portable Festplättchen mausern sich wie schon USB-Sticks zu "Fast-PCs" – aber mit viel höherer Kapazität.
    Seagate hat wie alle Harddiskhersteller ein Problem: Heimanwender kaufen Festplatten vor allem nach dem Preis-/Kapazitätsverhältnis. Kein sehr "margenfreundliches" Verhalten für Hersteller und ihre Vertriebspartner.
    Seagate versucht nun mit neuen Funktionen und einem neuen Design portable Festplatten zu einem "Lifestyle"-Gadget aufzuwerten, das man dann auch etwas teurer verkaufen kann. Noch sind die Informationen vage: Seagate will die "FreeAgent" genannte neue Produktelinie erst an der Elektronikmesse CES in las Vegas offiziell vorstellen, hat aber einige US-Medien mit Vorinformationen versorgt.
    Von den neuen Funktionen her folgen die "FreeAgent"-Festplatten dem Vorbild von Vorreitern aus dem USB-Stick-Bereich, wie etwa dem "Migo" von disk2go. Wie diese sollen die neuen USB-Harddisks es ermöglichen, wichtige Teile der persönlichen PC-Umgebung mit sich herumzutragen und auch auf anderen PCs zu verwenden. Das sollen eben nicht nur Files sein sondern zum Beispiel Webfavoriten, Kontakte, gespeicherte Passwörter aber auch Programme usw. wobei gemäss 'News.com' anscheinend auch alles laufend über eine VPN-Verbindung mit dem eigenen PC synchronisiert werden können soll. Dabei sollen, ebenfalls wie bei den entsprechenden USB-Flash-Sticks, keine Spuren der Aktivitäten, z. Bsp besuchte Websites oder Passwörter, auf dem fremden PC zurückbleiben. Kein Zufall wohl, dass zumindest die kleineren "FreeAgent"-Versionen auch noch den Zusatz "Go" im Namen tragen sollen.
    Den USB-Sticks überlegen sind die Festplatten naturgemäss bei der Kapazität. Seagate plant, verschiedenste Grössen und Kapazitäten auf den Markt zu bringen, von zündholschachtelgrossen 12 GB-Versionen über zigarettenschachtelgrosse 160 GB-Modelle bis zu 750 GB-"Desktop"-Versionen.
    Designmässig werden die "FreeAgents" in einem etwas James-Bondig anmutenden Retro-Look daherkommen. Ein Bild der 160 GB-Version findet man hier. (hjm)

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