SGKB liefert erste Openwealth-API

11. Oktober 2021, 12:42
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Die API-Standardisierungsinitiative von der St.Galler Kantonalbank und Synpulse liefert erste Resultate in Sachen Depotbank-Services.

Ab sofort stehe eine standardisierte Programmierschnittstelle für die hauseigenen Depotbank-Services zur Verfügung, teilt die St.Galler Kantonalbank (SGKB) mit. Diese Openwealth-API ermögliche einen sicheren Austausch von Finanzdaten mit autorisierten externen Vermögensverwaltern, schreibt die Bank weiter. Derzeit könne, wer auf die Portfolio-Management-Systeme von Assetmax und Alphasys setze, über die standardisierte Schnittstelle ohne grossen Aufwand die Depotbank-Services der SGKB integrieren.
Ein Umweg über das E-Banking ist demnach nicht mehr nötig: "Die Openwealth-API ermöglicht die Übertragung von Portfoliodaten und Wertschriftentransaktionen, ebenso das Lesen und Modifizieren von Kundendaten." Das vereinfache laut SGKB die Zusammenarbeit von Depotbanken und externen Vermögensverwalter und reduziere zugleich operative und regulatorische Risiken.
Erstmals trete man mit der Lancierung der Programmierschnittstelle nicht nur als Finanzdienstleister, sondern als Treiberin fürs Open Banking auf, so die Bank zu ihrer Rolle in dem Projekt.
Denn hinter der Openwealth-API steht die von der SGKB und Synpulse gestartete und seit Anfang Jahr als Openwealth Association organisierte Initiative zur Schaffung einer standardisierten Programmierstelle für die Anbindung von Vermögensverwaltern mit Depotbanken.
Mit der Implementierung und dem Go-Live der API bei der SGKB komme man diesem Ziel ein erhebliches Stück näher, unterstreicht denn auch Vereinsgeschäftsführer Simon Alioth. Bei den beiden Softwareanbietern, die sich schon länger an der Entwicklung beteiligen, erhofft sich Alphasys nun, dass sich viele Banken diesem neuen Projekt anschliessen. Und bei Assetmax verspricht man, der neue Standard werde entscheidend dabei helfen, das Datenmanagement weiter zu automatisieren.

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