Siemens: 180 Millionen Euro für Ex-BenQ-Mitarbeiter

24. November 2006 um 12:37
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Siemens will den von der Pleite bei BenQ Mobile in Mitleidenschaft gezogenen Mitarbeitern – mindestens 2000 der ehemals 3000 Angestellten – mit deutlich mehr Bargeld unter die Arme greifen, als bisher geplant. Bis zu 180 Millionen Euro, also bis zu rund 285 Millionen Franken, will Siemens an die beiden vorgesehenen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften auszahlen, wie der Chef der Gewerkschaft IG-Metall in Bayern, Werner Neugebauer, in München erklärte: "Siemens hat nun endlich Verantwortung übernommen und stellt viel, viel mehr als die ursprünglich beabsichtigten 35 Millionen. Euro zur Verfügung."
Siemens hatte seine Handysparte im Sommer 2005 an den taiwanischen Elektronikhersteller BenQ verkauft. Anlässlich der Insolvenzwerklärung von BenQ Mobile in diesem Herbst war der Verdacht laut geworden, Siemens habe von Anfang an gewusst, dass BenQ die deutsche Tochter nicht lange am Leben erhalten würde, und es vor allem darum gegangen sei, die Kosten, die bei einer eigenhändigen Schliessung angefallen wären, zu vermeiden. (hjm)

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