Siemens Enterprise Communications präsentiert Hoffnungsträger "Ansible"

16. Juli 2013, 04:18
  • telco
image

Mehr "Unified" in Unified Communications, verspricht SEC.

Mehr "Unified" in Unified Communications, verspricht SEC.
Siemens Enterprise Communications (SEC) hat heute der Presse erste Einblicke in sein "Projekt Ansible" gegeben, obwohl es bis zur Lancierung dieser neuen, umfassenden Kommunikations-Plattform für Unternehmen noch ein ganzes Weilchen dauern wird. Ende des Jahres sollen erste begrenzte Tests durchgeführt werden, allgemein verfügbar dürfte Ansible, wenn die Entwicklung wie vorgesehen verläuft, erst im Laufe des nächsten Jahres werden. Durch die frühzeitige Präsentation, so SEC, wolle man Partnern und Kunden die Möglichkeit geben, sich schon jetzt darauf vorzubereiten.
Dabei dürfte auch die Hoffnung mitschwingen, Kunden, die an einen Anbieterwechsel denken, bis zur Lancierung von Ansible bei der Stange zu halten. Für OpenScape- und HiPath-Kunden werde ein nahtloser Übergang möglich sein, so SEC.
Ansible ist ein ehrgeiziges Projekt. SEC trägt immer noch das Image des traditionellen Telefonanlagenherstellers mit sich herum und galt bisher nicht unbedingt als grosser Innovator im Unified-Communications-Geschäft. Mit Ansible möchte SEC nun seine Konkurrenten in einem grossen Sprung technologisch überholen und grössere Wellen im UC-Business werfen.
Die Ansible-Plattform, so verspricht SEC, werde eine dynamische Plattform für die Kommunikation und Zusammenarbeit sein, die weit mehr Möglichkeiten bietet, als heutige Unified Communications-Systeme. Sie soll nicht nur wie bei UC-Systemen üblich Kommunikationskanäle wie Mail, Chat, Sprache und Video in einem System vereinen. Die Plattform wird auch Suchfunktionen für Informationen aus Quellen von Text über E-Mail bis zu Social Media bieten und die Organisation und Dokumentation von Meetings soll damit so einfach werden "wie ein Telefonanrunf". Zudem sollen auch Business-Appliaktionen nahtlos in Ansible integriert werden können. Schnittstellen zu Anwendungen von Microsoft, Salesforce und Google seine bereits vorhanden, so SEC. IT-Teams von Kunden und externe Entwickler sollen mittels Software Development Kits und über umfangreiche Application Programming Interfaces einfach und schnell andere Erweiterungen und branchenspezifische Anpassungen entwickeln können.
Am Projekt Ansible ist neben SEC auch der auf Produkt-Strategie und -Design spezialisierte Unternehmensberater Frog beteiligt, der sich unter anderem um die Benutzeroberflächen kümmerte. Diese sollen eine einheitliche, intuitive Bedienung über alle Geräte hinweg ermöglichen, von Smartphones bis zu Desktop-PCs.(hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Deutschland testet Warnsystem Cell Broadcast

Die Schweiz spricht seit einem Jahr davon – passiert ist allerdings noch nichts. Andere EU-Staaten haben das System schon produktiv im Einsatz.

publiziert am 7.12.2022
image

T-Systems will Belegschaft in Indien fast verdoppeln

Das Unternehmen ist eine Partnerschaft mit dem indischen IT-Riesen Tech Mahindra eingegangen. So will T-Systems sein Angebot an Digital- und Cloud-Services ausbauen.

publiziert am 29.11.2022
image

USA verbieten ZTE- und Huawei-Technik

Die Geräte der chinesischen Hersteller sind laut der zuständigen Federal Communications Commission (FCC) ein Sicherheitsrisiko für die heimische Infrastruktur.

publiziert am 28.11.2022 1
image

Privatkunden bleiben wichtigstes Segment bei Salt

Salt ist in den ersten 9 Monaten weiter gewachsen und hat auch den Betriebsgewinn gesteigert. Bei den Firmenkunden sieht der Telco Potenzial.

publiziert am 25.11.2022