Siemens Enterprise Communications Schweiz verkauft

9. September 2009, 06:00
  • telco
  • siemens
  • übernahme
image

US-Unternehmen Netlink kauft 27 SEN-Niederlassungen, darunter auch diejenige in der Schweiz.

US-Unternehmen Netlink kauft 27 SEN-Niederlassungen, darunter auch diejenige in der Schweiz.
Der US-amerikanische IT-Serviceprovider Netlink übernimmt 27 Niederlassungen des Telekommunikations-Dienstleisters Siemens Enterprise Communications Group (SEN Group). SEN Group ist ein Joint Venture des Investmentunternehmens Gores Group und Siemens, das vor einem Jahr entstand.
Die Schweiz ist das einzige deutschsprachige Land, das von der Übernahme betroffen ist. Damit wechseln um die 50 Personen in der Schweiz den Arbeitgeber. Im Wesentlichen betroffen ist die Schweizer Siemens Enterprise Communications AG. Der Hersteller von Netzwerkprodukten Enterasys Networks, der auch zur SEN Group gehört, ist hierzulande vor allem über Partner präsent. Abgesehen von SEN und Enterasys gehören auch SER Solutions, Cycos und iSEC zum Joint Venture, doch diese Marken spielen in der Schweiz keine Rolle.
Netlink und SEN Group gehen davon aus, dass der Deal in sechs bis acht Wochen abgeschlossen sein wird. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

T-Systems will Belegschaft in Indien fast verdoppeln

Das Unternehmen ist eine Partnerschaft mit dem indischen IT-Riesen Tech Mahindra eingegangen. So will T-Systems sein Angebot an Digital- und Cloud-Services ausbauen.

publiziert am 29.11.2022
image

USA verbieten ZTE- und Huawei-Technik

Die Geräte der chinesischen Hersteller sind laut der zuständigen Federal Communications Commission (FCC) ein Sicherheitsrisiko für die heimische Infrastruktur.

publiziert am 28.11.2022 1
image

Privatkunden bleiben wichtigstes Segment bei Salt

Salt ist in den ersten 9 Monaten weiter gewachsen und hat auch den Betriebsgewinn gesteigert. Bei den Firmenkunden sieht der Telco Potenzial.

publiziert am 25.11.2022
image

Nächste Untersuchung zum Microsoft-Activision-Deal

Nach der EU und Grossbritannien schaut sich wohl auch die ameri­ka­nische Federal Trade Commission die Milliardenübernahme des Spielestudios genauer an.

publiziert am 24.11.2022