Siemens Enterprise Communications und Enterasys kommen in einen Topf

29. Juli 2008, 15:59
  • telco
  • siemens
image

Siemens und The Gores Group gründen Joint Venture. Der Technologiekonzern findet damit eine Lösung für die Telefonanlagen-Sparte SEN.

Siemens und The Gores Group gründen Joint Venture. Der Technologiekonzern findet damit eine Lösung für die Telefonanlagen-Sparte SEN.
Siemens hat eine Lösung für die angeschlagene Sparte "Siemens Enterprise Communications" gefunden. Der Bereich, der bei Siemens "SEN" genannt wird (und zwar weil SEC eher für Security steht), soll in ein Joint Venture mit den beiden Unternehmen Enterasys und SER Solutions eingebracht werden. Letztere befinden sich im Besitz des US-amerikanischen Investmentunternehmens The Gores Group. Damit entsteht ein neuer Anbieter von Telekommunikationslösungen für Unternehmen.
Die Gores Group übernimmt 51 Prozent von SEN, der Rest bleibt bei Siemens. Der deutsche Technologiekonzern ist mit 49 Prozent an dem Joint Venture beteiligt. Das neue Unternehmen wird die SEN-Marke nutzen und wichtige Patente und Lizenzen sollen übertragen werden. Das Gemeinschaftsunternehmen wird mit 350 Millionen Euro ausgestattet, wovon die Hälfte von Siemens stammt. Wie das Joint Venture heissen soll, gaben die beiden Unternehmen nicht bekannt. Das Geschäft soll von Gores geleitet werden. Der Deal soll bis Ende 2008 vollzogen werden. (Maurizio Minetti)

Loading

Mehr zum Thema

image

Swisscom verdient 2022 weniger

Aber das dürften wir eigentlich noch gar nicht wissen. Die Publikation der Geschäftszahlen war ein Versehen.

publiziert am 3.2.2023
image

Talkeasy Schweiz wird liquidiert

Am 14. Dezember 2022 wurde Talkeasy aufgelöst. Der Schweizer Telco war für seine aggressive Kundenbindung bekannt.

publiziert am 27.1.2023
image

WWZ übernimmt Databaar

Dabei gehe es um eine geordnete Nachfolgeregelung, sagt der Chef des bisherigen Databaar-Betreibers Stadtantennen AG.

publiziert am 10.1.2023 1
image

Auch Salt stellt MMS-Dienst ein

Nach Swisscom stellt auch das Telekomunternehmen Salt seinen MMS-Dienst ein. Für das Versenden von Fotos und Videos über das Mobilfunknetz gibt es mittlerweile viel beliebtere Alternativen.

publiziert am 9.1.2023