Siemens nimmt Kleinfeld aus der Schusslinie

20. November 2006, 12:21
  • politik & wirtschaft
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Entgegen den Hoffnungen der Beteiligten weitet sich die Finanzaffäre bei Siemens auch nach dem Wochenende weiter aus.

Entgegen den Hoffnungen der Beteiligten weitet sich die Finanzaffäre bei Siemens auch nach dem Wochenende weiter aus. Man sah sich in München gezwungen explizit darauf hinzuweisen, dass zwar Vorstandbüros durchsucht wurden, Vorstandschef Klaus Kleinfeld allerdings nur als Zeuge gälte.
Dennoch ist seit den Durchsuchungen bei 'Spiegel online'.
Während derzeit die Geschehnisse in Deutschland und Österreich im grellen Licht der aktuellen Berichterstattung stehen, geht die Tatsache, dass seit gut einem Jahr auch in der Schweiz ein strafrechtliches Verfahren gegen Siemens wegen des Verdachts der Geldwäsche gibt, ein wenig unter. Auch über einen möglichen Zusammenhang mit den aktuellen Untersuchungen wurde bislang nichts verlautbart. (tm)
(Foto (c) Siemens: Dr. Klaus Kleinfeld)

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