Siemens Schweiz gut unterwegs

27. April 2006, 12:51
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Die Schweizer Niederlassung des deutschen Technologiekonzerns Siemens verzeichnete im vergangenen Halbjahr vom 1.

Die Schweizer Niederlassung des deutschen Technologiekonzerns Siemens verzeichnete im vergangenen Halbjahr vom 1. Oktober 2005 bis 31. März 2006 einen kleineren Auftragseingang. Er betrug 869,1 Millionen Franken verglichen mit 1,097 Milliarden Franken in der Vorjahresperiode. Der Rückgang um 227,9 Millionen Franken sei in erster Linie mit der Verbuchung eines Grossauftrages zu begründen, schreibt Siemens Schweiz. Damit ist das Automatisierungsprojekt Rema der Schweizerischen Post für 298 Millionen Franken gemeint.
Beim Umsatz konnte Siemens Schweiz auf 778,1 Millionen Franken leicht zulegen (Vorjahr: 752 Millionen). Per Ende März beschäftigte das Unternehmen 3962 Mitarbeitende, das sind 236 weniger als ein Jahr zuvor. Siemens schreibt, dass der Rückgang "im Wesentlichen" mit der Ausgliederung der Geschäftseinheit "Enterprise Networks" an Swisscom Solutions begründet sei. Allerdings wechselten damals bloss zirka 120 Angestellte.
Weiterhin Probleme bei Com und SBS
Der Mutterkonzern erhöhte indes im zweiten Quartal überraschend den Gewinn, obwohl dort an allen Ecken und Kanten restrukturiert wird. Wie Siemens ebenfalls heute mitteilte, stieg der Gewinn um 14 Prozent auf 887 Millionen Euro. Auch der Umsatz konnte beim Konzern erhöht werden; um 21 Prozent auf 21,51 Milliarden Euro. Der Auftragseingang legte um 22 Prozent auf 24,41 Milliarden Euro zu. In den Sparten Com und SBS sieht die Situation anders aus. Bei Com brach das Ergebnis von 108 auf 27 Millionen Euro ein, SBS steckt mit einem Minus von 194 Millionen Euro tief in der Verlustzone. Es sollen zudem weitere Stellen gestrichen werden, sagte Siemens-Chef Klaus Kleinfeld. (mim)

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