Siemens Schweiz streicht 40 Stellen

29. Juni 2006, 14:33
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Stellenabbau steht nicht im Zusammenhang mit dem Nokia-Jointventure.

Stellenabbau steht nicht im Zusammenhang mit dem Nokia-Jointventure.
Siemens Schweiz streicht im Bereich "Information and Communications" 40 von derzeit 600 Stellen. Die Kürzung der Belegschaft erfolge aufgrund des aktuellen Geschäftsganges, teilte das Unternehmen heute mit. Es seien vornehmlich die Niederlassungen in Zürich, Bern und Renens betroffen. Die Hälfte der Stellen könne durch interne und externe Versetzungen sowie durch Ausnützung der natürlichen Fluktuation gestrichen werden. Siemens Schweiz betont, dass der Stellenabbau nichts mit dem vor zehn Tagen angekündigten Jointventure mit Nokia zu tun hat.
Zudem sei ein Sozialplan vorhanden, was den Verband "Angestellte Schweiz" zu einer ruhigen Reaktion auf diese Meldung veranlasste. Ursprünglich war vorgesehen, 60 Stellen abzubauen, weiss der Verband. 20 vorgesehene Frühpensionierungen sollen nun "nicht zuletzt auf Bemühen der Mitarbeitervertretung und der Angestellten Schweiz" vorläufig nicht umgesetzt werden. Für 20 weitere Personen konnte mit internen und externen Versetzungen eine Lösung gefunden werden, so der Verband. Alles in allem gab sich der Verband zufrieden, dass sich die Zahl der Kündigungen halbiert habe.
Im vergangenen Januar hatte Senior Executive Vice President Carl Wich Siemens Schweiz verlassen, weil das Gewicht der Sparte "Information and Communications" innerhalb des Unternehmens immer stärker zurückgegangen ist. (mim)

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