Siemens verkauft möglicherweise SBS

25. Juli 2005, 08:43
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In einem Interview mit dem Berliner 'Tagesspiegel' schloss Thomas Ganswindt, Mitglied des Zentralvorstands von Siemens, einen Verkauf von Siemens Business Services (SBS) nicht aus.

In einem Interview mit dem Berliner 'Tagesspiegel' schloss Thomas Ganswindt, Mitglied des Zentralvorstands von Siemens, einen Verkauf von Siemens Business Services (SBS) nicht aus. Der defizitäre Systemintegrator und Outsourcer SBS ist in 100-prozentigem Besitz des Elektronikkonzerns Siemens und beschäftigt 36'100 Mitarbeitende.
Ganswindt betonte, dass SBS in letzter Zeit einige gute Aufträge an Land gezogen habe. Bei Siemens sei man aber "mit der Ergebnissituation bei SBS überhaupt nicht zufrieden". Auf die Frage, ob ein Verkauf von SBS ausgeschlossen sei, sagte Ganswindt: "Ich schliesse nie irgendetwas aus – in keinem Bereich. Der Markt verändert sich sehr schnell." Siemens hat bereits im Juni die defizitäre Handy-Sparte an den taiwanesischen Elektronikkonzern BenQ verkauft. (mim)

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