SIM-Karten-Hack: Schweiz nicht betroffen

22. Juli 2013, 14:12
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Die Vereinten Nationen haben vor Hackerangriffen auf unzureichend geschützte Mobiltelefone gewarnt, wie verschiedenen Medienberichten zu entnehmen war.

Die Vereinten Nationen haben vor Hackerangriffen auf unzureichend geschützte Mobiltelefone gewarnt, wie verschiedenen Medienberichten zu entnehmen war. Nun haben die drei grossen Schweizer Telcos Entwarnung gegeben: Swisscom, Orange und Sunrise haben den hiesigen Medien erklärt, dass ihre Kunden nicht von den Sicherheitsproblemen betroffen seien. Sie setzten jeweils auf bessere Verschlüsslungstechnologie.
Die Aufregung kam aus Deutschland. Der deutsche Computersicherheitsexperte Karsten Nohl hatte entdeckt und der 'Zeit' verschlüsstelt werden. DES stammt aus den 1970er-Jahren und wurde unter anderem von IBM und der NSA entwickelt. Bereits seit längerem wird diese Technologie kritisiert, da sie nur einen 56-Bit-Schlüssel aufweist.
In der Zeitung erklärte er weiter, dass noch mindestens ein Achtel aller Karten DES-verschlüsselt sind, und deshalb leicht anzugreifen - weltweit wären das 900 Millionen Handys. Der Typ des Gerätes sei egal - ob iPhone oder BlackBerry. (lvb)

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