Sind ein Fünftel der Klicks auf teure Suchwörter Betrug?

17. Juli 2006, 16:13
  • google
image

Gemäss der US Firma Click Forensic werdem über 20 Prozent der Klicks auf "teure" (über zwei Dollar) Suchwörter in betrügerischer Absicht getätigt.

Gemäss der US Firma Click Forensic werdem über 20 Prozent der Klicks auf "teure" (über zwei Dollar) Suchwörter in betrügerischer Absicht getätigt. Click Forensic beobachtet nach eigenen Angaben die Suchmaschinen-basierte Werbung von 1'300 Online-Werbern und ihren Agenturen und veröffentlicht quartalsweise einen "Click Fraud Index".
Gemäss der Firma erhöhte sich der Anteil von "betrügerischen Klicks" im zweiten Quartal von 13,7 auf 14,1 Prozent. Gar 20,2 Prozent der Klicks auf "teure" Suchwörter sind betrügerisch.
Die Klicks auf die Top-Suchmaschinen wie Yahoo oder Google sind viel seltener betrügerisch als diejenigen auf weniger bekannte Suchmaschinen, die ebenfalls Suchwort-basierte Werbung verkaufen. Klickbetrug ist ein relativ neues Phänomen - entsprechend finden fast alle (88 %) der Fälle Nordamerika statt.
Mit Klickbetrug kann man auf zwei Arten Geld verdienen. Entweder bindet man die Suchwörter-basierte Werbung auf einer eigenen Seite ein und erhält einen gewissen Prozentsatz des Preises pro Klick als Provision. Oder man lässt sich von einer Firma dafür bezahlen, auf die Textanzeigen der Konkurrenz, die damit geschädigt oder gar runiert wird, zu klicken. (hc)

Loading

Mehr zum Thema

image

Vor 14 Jahren: Erstes Android-Smartphone kommt auf den Markt

"HTC Dream" respektive "G1" setzte als erstes kommerzielles Gerät auf das Betriebssystem Android. Bei den damaligen Testern rief es "Entzücken" hervor.

publiziert am 23.9.2022
image

UK-Behörde untersucht Cloud-Dienste von Microsoft, Amazon und Google

Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom will die Marktposition der US-Hyperscaler untersuchen und herausfinden, ob es wettbewerbsrechtliche Bedenken gibt.

publiziert am 22.9.2022
image

Datenschutzkonformes googeln kostet 2 Rappen

Die Suchmaschine Trooia bietet datenschutzkonformes googeln. Userinnen und User zahlen mit Franken, statt mit Daten. Wie das funktioniert, erklärt Gründer Christoph Cronimund im Interview.

publiziert am 14.9.2022 6
image

EU-Gericht bestätigt Milliardenstrafe gegen Google

Zwar wurde die Strafe leicht gesenkt, aber Google soll wegen Beschränkungen im Android-Markt immer noch 4,125 Milliarden Euro bezahlen.

publiziert am 14.9.2022