Skribble pusht E-ID mit qualifizierter e-Signing Plattform

27. März 2019, 16:45
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Wenn es nach dem im letzten Jahr gegründeten Startup Skribble geht, ist bald Schluss mit Umweg über Drucker und Papier, um Verträge rechtsgültig zu unterschreiben.

Wenn es nach dem im letzten Jahr gegründeten Startup Skribble geht, ist bald Schluss mit Umweg über Drucker und Papier, um Verträge rechtsgültig zu unterschreiben. Heute hat das 13-köpfige Schweizer Unternehmen die nach eigenen Aussagen erste offene e-Signing Plattform lanciert, die den Standard der qualifizierten elektronischen Signatur (QES) erfüllt. Diese bilde die einzige Form der elektronischen Signatur, die vor Gesetz der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt sei, wie es in einer Mitteilung heisst.
Für die Nutzung des Service wird abr eine elektronische Identität (E-ID) vorausgesetzt.
Man wisse, dass man in die Zukunft baue, erklärt Pressesprecherin Kira Leuthold in einem kurzen Telefonat mit inside-it.ch. Man geht aber davon aus, dass sich die E-ID mittelfristig verbreiten wird. Ausserdem habe Skribble eine alternative Identifizierungslösung bereit.
Interessant ist, dass es beim Signieren über den Rückgriff auf die Cloud-basierte Skribble-Plattform keine Rolle spielt, über welche E-ID eine Person verfügt. Denn man integriert alle relevanten E-IDs mit ausreichendem Sicherheitslevel, heisst es weiter: "Von der SwissID bis zur Schaffhauser eID+". Selbst wer noch keine E-ID habe, soll sich eindeutig identifizieren lassen und dann via Skribble unterschreiben können. Dazu führe man in Zusammenarbeit mit Swisscom selbst Identifikationen durch, schreibt das Startup.
Zudem befähige man Firmen über den sogenannten Crowd-Identification-Ansatz, ihre Mitarbeitenden und Kunden eigenständig zu identifizieren, was aber je nach Anwendungsfall nur eine Zwischenlösung sei, denn das "E-Signieren ist ein Hauptanwendungsfall der E-ID. Je mehr Firmen auf die QES umsteigen, desto schneller wird sich die E-ID verbreiten." Technisch nutzt die Plattform die Grundlage für die QES der Swisscom.
Dass mit dieser Cloud-Plattform der Einsatz der E-ID tatsächlich einen Aufschwung erleben könnte, lässt sich vielleicht an den involvierten Investoren ablesen. Denn Skribble will in Kürze die erste Investitionsrunde abschliessen, an der sich unter anderem so bekannte Leute wie Doodle-Gründer Myke Näf oder Contovista-Mitgründer Gian Reto à Porta und Haufe-umantis-Mitgründerin Nicole Herzog beteiligen. (vri)

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