SKS klagt gegen Cablecom

27. November 2006, 15:03
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Die Stiftung für Konsumentenschutz hat heute bei der Weko (Wettbewerbskommission) eine Anzeige wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung eingereicht.

Die Stiftung für Konsumentenschutz hat heute bei der Weko (Wettbewerbskommission) eine Anzeige wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung eingereicht.
Es geht um die Koppelung von "Digital TV" mit dem Verkauf oder der Vermietung einer Set-Top-Box, respektive einem Receiver/Harddisk-Recorder. Wie die SKS heute in einer Mitteilung schreibt, sei beim Bakom (Bundesamt für Kommunikation) bereits seit Frühling 2005 ein Verfahren gegen Cablecom wegen der Verletzung der Konzession für Abonnements-TV hängig. In der Konzession wird nämlich festgehalten, dass ein TV-Abo nicht vom Kauf oder Miete einer Set-Top-Box abhängig gemacht werden darf.
Ein Abschluss des Verfahrens bei der Bakom sei nicht absehbar, so die SKS, weshalb die Konsumenteschützer nun bei der Weko wegen Verstoss gegen das Kartellgesetz interveniert hat. (hc)

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