Skype bringt ein Handy

29. Oktober 2007, 14:41
  • telco
image

Der Internet-Telefonie-Anbieter Skype hat sich mit dem Mobilfunkbetreiber Hutchinson 3G zusammengetan und bringt ein eigenes Handy auf den Markt.

Der Internet-Telefonie-Anbieter Skype hat sich mit dem Mobilfunkbetreiber Hutchinson 3G zusammengetan und bringt ein eigenes Handy auf den Markt. Das Gerätchen nennt sich "Skypephone" und ist ein normales UMTS-Handy mit Kamera, MP3-Player und Browser. Anders ist aber der Zugang zu Skype: Der ist nämlich auf den Netzen von Hutchinson 3G gratis, aber nur zu anderen Skype-BenützerInnen möglich. Ausserdem ist das Adressverzeichnis von Skype vorinstalliert, man kann also seine Skype-Kontakte einfach kontaktieren. Auch das Versenden von SMS ist möglich. "Skype Out" und "Skype In", also das Anrufen von Telefonanschlüssen ausserhalb des Skype-Netzwerks, sind nicht möglich. Hingegen kann man das Skypephone auch als normales Mobiltelefon benützen.
In der Schweiz ist Hutchinson 3G allerdings nicht präsent - es gibt hier also auch kein Skypephone. Das mobile Internet-Telefon gibt es in Grossbritannien schon ab Freitag, später wird es in Österreich, Italien und in anderen Ländern, in denen Hutchinson 3G präsent ist, verfügbar. In Grossbritannien kostet es mit einer Pre-Paid-Karte (für die "normalen" Anrufe und für die Grundgebühr) etwa 120 Franken (+ ca. 25 Franken für die Pre-Paid-Karte). (hc)

Loading

Mehr zum Thema

image

Swisscom verdient 2022 weniger

Aber das dürften wir eigentlich noch gar nicht wissen. Die Publikation der Geschäftszahlen war ein Versehen.

publiziert am 3.2.2023
image

Talkeasy Schweiz wird liquidiert

Am 14. Dezember 2022 wurde Talkeasy aufgelöst. Der Schweizer Telco war für seine aggressive Kundenbindung bekannt.

publiziert am 27.1.2023
image

WWZ übernimmt Databaar

Dabei gehe es um eine geordnete Nachfolgeregelung, sagt der Chef des bisherigen Databaar-Betreibers Stadtantennen AG.

publiziert am 10.1.2023 1
image

Auch Salt stellt MMS-Dienst ein

Nach Swisscom stellt auch das Telekomunternehmen Salt seinen MMS-Dienst ein. Für das Versenden von Fotos und Videos über das Mobilfunknetz gibt es mittlerweile viel beliebtere Alternativen.

publiziert am 9.1.2023