Skype-Gründer reiten weitere Attacke gegen Skype

17. September 2009, 12:56
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Joltid, eine Firma die den Skype-Gründern gehört und Peer-to-Peer-Systeme entwickelt, hat den populären Internet-Telefoniedienst Skype ein weiteres Mal, diesmal in den USA, eingeklagt.

Joltid, eine Firma die den Skype-Gründern gehört und Peer-to-Peer-Systeme entwickelt, hat den populären Internet-Telefoniedienst Skype ein weiteres Mal, diesmal in den USA, eingeklagt.
Die Skype-Gründer rund um Niklas Zennstrom und Janus Friis haben 2005, als sie den VoiP-Dienst für rund drei Milliarden Dollar an eBay verkauften, die Urheberrechte an der zugrunde liegenden Software behalten. Dieses Jahr nun haben sie den Lizenzvertrag mit Skype gekündigt.
Joltid behauptet nun in einer Klage, die in Kalifornien eingereicht wurde, Skype verletze sein Urheberrechte und verlangt eine gerichtliche Verfügung gegen den Gebrauch ihrer Software sowie Schadenersatz. Joltid schätzt den Schaden auf 75 Millionen Dollar - täglich.
Die neue Klage gegen Skype dürfte den angestrebten Verkauf des Internet-Telefonie-Dienstes zumindest komplizieren. Ob Joltid aber mit der Urheberrechtsklage Erfolg haben wird, ist völlig offen. Skype hat bereits die einseitige Kündigung des Lizenzvertrags mit Joltid angefochten. (hc)

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