Skype verschiebt Börsengang

27. Januar 2011, 16:04
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    Der US-amerikanische Internettelefonie-Anbieter Skype verschiebt seinen Börsengang auf die zweite Hälfte des laufenden Jahres.

    Der US-amerikanische Internettelefonie-Anbieter Skype verschiebt seinen Börsengang auf die zweite Hälfte des laufenden Jahres. Dies berichtet die 'New York Times' unter Berufung auf informierte Kreise. Das Unternehmen hat bereits im vergangenen August einen Antrag für den Börsengang eingereicht. Wegen Marktunsicherheiten und der Ernennung des Cisco-Managers Tony Bates zum neuen CEO habe sich das Unternehmen nun entschlossen, den Börsengang zu verschieben, so die Zeitung.
    Sobald Bates sich eingearbeitet habe und das Wirtschaftsklima besser sei, werde Skype an die Börse gehen, zitiert die 'NYT' eine seiner Quellen. Die gewonnene Zeit könnte Skype helfen, sich in besserem Licht zu zeigen und damit seinen Wert vor dem Börsengang noch zu steigern. Allerdings besteht auch das Risiko, dass sich das Börsenklima verschlechtert und sich damit auch Skypes Börsenwert verringert.
    Gemäss Zahlen vom Ende Juni des vergangenen Jahres zählt Skype rund 560 Millionen registrierte Nutzer, rund 41 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Allerdings nutzen durchschnittlich nur 8,1 Millionen Kunden pro Monat kostenpflichtige Dienste des Telefonieanbieters. (bt)

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