Slack will E-Mails noch etwas überflüssiger machen

8. Oktober 2020, 13:08
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Alle, die eine Slack-Lizenz haben, sollen künftig untereinander kommunizieren können. Auch über Unternehmensgrenzen hinweg.

Der Kommunikations- und Kollaborationsdienst Slack hat eine Reihe neuer Features vorgestellt. Eine Neuerung soll die Zusammenarbeit mit firmenexternen Partnern erleichtern. Um dabei Sicherheit und Datenschutz sicherzustellen, schafft Slack den Begriff der "Trusted Partner".
Neu soll mit verifizierten Partnern via Direktnachricht kommuniziert werden können. Jeder, der eine Slack-Lizenz habe, könne eine Verbindung herstellen, sagt Produktechef Ilan Frank zu 'Tech Crunch'. Admins werden laut Medienmitteilung die Option erhalten, solche externen Verbindungen im Vorfeld zu genehmigen.
Die Funktion, Slack Connect Direktnachrichten, werde erst nächstes Jahr allgemein verfügbar sein. Man wolle sicherstellen können, dass die Funktion nur auf sichere Weise und für geschäftliche Zwecke verwendet werden könne. Ausserdem müsse vermieden werden, dass das Feature für Spam missbraucht werde. Das Feature solle nicht wie die Messenger von Facebook oder Linkedin funktionieren, "wo sich jeder mit Ihnen verbinden kann", führt Frank gegenüber 'Tech Crunch' aus. Die Nachrichtenfunktion solle sich auf die Arbeit für das Unternehmen konzentrieren.
Gegenüber 'Axios' nennt Slack-CEO Stewart Butterfield dies die grösste Bewegung im Produktbereich, die Slack angekündigt habe, seit man es ermöglicht habe, Channels mit Externen zu teilen.

Mehr Small Talk und Video-Updates

In Zeiten der Pandemie arbeiten Teams vermehrt getrennt voneinander. Eben verkündete Google das "Ende des traditionellen Büros" und kündigte Neuerungen an für "Google Workspaces", ehemals G Suite. Auch Teams von Microsoft wurde kontinuierlich mit neuen Funktionen ausgestattet. 
Slack stellt nun Features vor, die spontane Interaktionen, die man aus dem Büro kennt, auch remote ermöglichen sollen. Dazu gehören Instagram-ähnliche Stories. Diese seien nicht dazu gedacht, Familienfotos zu teilen. Die kleinen Videoclips sollen es ermöglichen, Mitarbeitern aus der Ferne kleine Updates zukommen zu lassen oder die Agenda mit dem Team zu teilen, erklärt CEO Butterfield im Gespräch mit 'The Verge'.
Daneben plant Slack eine Instant-Audio-Funktion. Wenn man durch ein Büro gehe, wechsle man rasch ein paar Worte mit seinen Kollegen, einen Vidocall starte man für solch einen Austausch aber nicht, so Butterfield. Instant Audio sei ein Call, der immer laufe. Angestellte könnten rasch ein- und wieder aussteigen. Das Feature richte sich vor allem an kleine Teams, die sehr eng zusammenarbeiten.
Die beiden Features, Stories und Instant Audio, befinden sich derzeit in der Prototyp-Phase. Gemäss dem Slack-CEO sollen sie "irgendwann in diesem Jahr" verfügbar werden. 

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