Smartphone-Security-Markt doch noch vor Boom?

19. Januar 2010, 12:30
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Ein bevorstehendes massenhaftes Auftreten von "Handyviren" für Smartphones, beziehungsweise ein damit einhergehender Boom für den Markt für mobile Security-Software, wird schon seit Jahren an die Wand gemalt.

Ein bevorstehendes massenhaftes Auftreten von "Handyviren" für Smartphones, beziehungsweise ein damit einhergehender Boom für den Markt für mobile Security-Software, wird schon seit Jahren an die Wand gemalt. Die je nach Standpunkt als Anwender oder Anbieter schwarzen respektive rosigen Prognosen haben sich bisher als schlicht falsch erwiesen.
Nun aber mehren sich Anzeichen, das sich der Markt für mobile Security-Software doch noch zu mehr als einem winzigen Nischenmarkt entwickeln wird. Treiber sind aber nicht Privatanwender sondern viel eher Unternehmen, und neben Viren geht es vor allem um den Schutz vor Spyware und anderen Spionageversuchen.
Die Umsätze mit entsprechenden Sicherheitslösungen aller Arten werden daher in den nächsten Jahren rasant steigen, glaubt beispielsweise das Marktforschungsinstitut ABI Research. Für 2014 prognostiziert ABI Research ein globales Marktvolumen von 4 Milliarden Dollar.
"Smartphones bekommen jährlich mehr Zugriff zu empfindlichen Daten und die Sicherheit muss verschärft werden, um den Diebstahl oder Verlust wichtiger Unternehmensinformationen zu verhindern", sagt dazu ABI Research Vice President Stan Schatt.
Den Trend, Smartphones verstärkt in Unternehmensnetzwerke einzubinden, zeigt sich gegenwärtig auch deutlich an der IBM-Messe Lotussphere, wo mehrere neue Tools zur Integration von Smartphones (BlackBerry, iPhone, Android-Phones) in Lotus-basierte Kommunikationslösungen gezeigt werden. (hjm)

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