Smartphone-User brauchen keine neuen Apps mehr

1. September 2014, 12:29
  • telco
  • facebook
image

Ist der Hype bereits durch?

Ist der Hype bereits durch?
Die Anzahl Smartphones nimmt weltweit kontinuierlich zu. Applikationen werden aber immer weniger herunter geladen. Etwa zwei Drittel der 40 Millionen deutschen Smartphone-Nutzer laden keine Apps mehr herunter. Das besagt eine Studie des Marktforschungsunternehmen Comscore, wie das Nachrichtenmagazin 'Focus' (nicht online) schreibt. Weitere 20 Prozent laden noch maximal ein oder zwei Apps im Monat auf ihr Handy.
Ein ähnliches Bild hat sich bereits für den US-Markt ergeben. Laut Comscore laden über 65 Prozent keine neue App in einem Monat herunter.
Nutzer beschäftigen sich nur mit wenigen Programmen, heisst es weiter. So wird 42 Prozent der gesamten Zeit mit einer einzigen App verbracht. Das Ranking der Top-Apps wird in den USA von einigen der grössten Marken dominiert, hier sind besonders Amazon, Apple, eBay, Facebook, Google und Yahoo zu nennen. Einige Marktforscher sehen bereits ein Ende des Hypes - und das obwohl für gewisse Applikationen ein Marktwert von rund 10 Milliarden Dollar geschätzt wird.
Die Studien zeigen vor allem eines: Der Markt ist gesättigt. Für die alltäglichen Bereiche wie Telefonbuch- oder Verkehrsverbindung-Suche gibt es bereits Applikationen. Somit ist der Platz für neue Programme begrenzt, Smartphone-User haben die Apps, die sie brauchen, bereits auf dem Telefon. (lvb)

Loading

Mehr zum Thema

image

Meinung: Big-Tech-Beteiligung an Netzausbaukosten ist absurd

Das wäre, wie wenn sich Mercedes und VW sich am Strassenausbau oder Samsung und Miele am Stromnetzunterhalt beteiligen würden, kommentiert Chefredaktor Reto Vogt.

publiziert am 27.9.2022 3
image

Swisscom und EU-Telcos fordern Big-Tech-Beteiligung an Netzkosten

16 CEOs von europäischen Telekomunternehmen wollen, dass sich Google, Meta, Netflix & Co. am Netzausbau beteiligen. Die Forderung ist nicht neu, doch der Ton gewinnt an Schärfe.

publiziert am 26.9.2022
image

Wegen Daten-Spionage: Sammelklage gegen Meta

In einer Klageschrift gegen Meta heisst es, Apps von Instagram und Facebook würden Daten mittels eines JavaScript-Codes auf Websites einspeisen.

publiziert am 23.9.2022
image

268 Millionen IPv4-Adressen sind verschwunden

Ein Forscher bezichtigt Adobe, Amazon und Verizon der unrechtmässigen Verwendung von reservierten IPv4-Adressen. Dadurch werden diese praktisch unbrauchbar.

publiziert am 20.9.2022