So arbeitet es sich in der Schweizer Telco-Branche

12. November 2009, 15:22
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Umfassende Studie des Bakom.

Umfassende Studie des Bakom.
Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat nach 2004 zum zweiten Mal eine Studie über die Arbeitsbedingungen in der Schweizer Telekom-Branche durchgeführt. Die Erhebung betrifft die Mitarbeitenden, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2007 in der Telco-Branche gearbeitet haben. Die Resultate beruhen auf einer Stichprobe, stellen aber die gesamte Branche dar (21'830 Stellen in 216 Unternehmen).
Der Studie kann man viele Details entnehmen. Dass 15'324 Männer 6506 Frauen gegenüberstehen, dürfte nicht erstaunen. Gemäss der Arbeitskräfteerhebung (SAKE) des Bundesamtes für Statistik sind 45 Prozent aller erwerbstätigen Personen in der Schweiz Frauen – die Telco-Branche ist mit einem Frauenanteil von rund 30 Prozent also eher eine Männerwelt.
In der Branche arbeiten knapp 20 Prozent Ausländer. Das liegt etwas unter dem Ausländeranteil über alle Berufsgruppen der Erwerbstätigen in der Schweiz, der laut SAKE knapp über 20 Prozent liegt. Die Grossunternehmen kommen dem branchenunabhängigen Schnitt näher als die Kleinunternehmen.
Die Wochenarbeitszeit und der Ferienanspruch liegen durchschnittlich bei 40 Stunden beziehungsweise bei 5 Wochen. Der Lohn ist in der Telco-Branche gemäss Bakom "sehr gut", obwohl es zwischen den verschiedenen Stellenprofilen zum Teil grosse Unterschiede gibt.
Weitere Informationen beziehungsweise den ganzen Bericht gibt es hier. (mim)

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