Software AG: Zahlen schlecht, Streibich bleibt

2. August 2013, 09:20
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Bei der Software AG setzt man auf Kontinuität: Karl-Heinz Streibich soll den zweitgrössten deutschen Softwarehersteller bis Ende Juli 2018 führen, das hat der Aufsichtsrat entschieden.

Bei der Software AG setzt man auf Kontinuität: Karl-Heinz Streibich soll den zweitgrössten deutschen Softwarehersteller bis Ende Juli 2018 führen, das hat der Aufsichtsrat entschieden. Der 60-Jährige führt die Softwareschmiede bereits seit zehn Jahren. Seitdem haben sich Umsatz und Ergebnis mehr als verdoppelt.
Im jüngst abgeschlossenen zweiten Quartal enttäuschte die Software AG jedoch die Investoren wie schon im ersten Quartal. Im zweiten Quartal sank der Umsatz um acht Prozent auf 238 Millionen Euro. Der Lizenzumsatz stagnierte bei 76 Millionen Euro. In der Consultingsparte hat sich die Software AG aus wenig profitablen Märkten zurückgezogen. Der Umsatz sank hier von 86,9 auf 70,5 Millionen Euro. Doch auch im gewichtigsten Geschäftsbereich BPE (Business Process Excellence) sank der Umsatz um zwei Prozent auf 91,4 Millionen Euro. Im Datenbankgeschäft Enterprise Transaction Systems (ETS) schrumpfte der Umsatz im Jahresvergleich von 77,9 auf 75,8 Millionen Euro.
Der Nettogewinn über alle Bereiche hinweg sank von 37,5 auf 28,8 Millionen Euro. (mim)

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