Software ermöglicht nun Finma-konforme Bitcoin-Transaktionen

21. August 2020, 12:47
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Mit der Software eines Zuger Startups können beim Austausch von Crypto-Assets die Regeln zur Geldwäschereibekämpfung eingehalten werden.

Eine neue Software des Zuger Startups 21 Analytics soll es Finanzintermediären ermöglichen, Crypto-Währungen Finma-konform zu transferieren. In einer Demonstration sei eine Bitcoin-Transaktion zwischen dem Schweizer Fintech Mt Pelerin und Crypto Finance ausgetauscht worden.
Dabei seien Daten zur Identifikation des Auftraggebers und der begünstigten Person zwischen den Finanzintermediären mitgeschickt worden, wie dies bereits bei Banküberweisungen der Fall sei. Das stelle die effektive Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung sicher, schreiben die Firmen in einer Mitteilung.
"Für die globale Adaption von Crypto Assets braucht es einen internationalen Standard und die Technologie und Prozesse um diese einhalten zu können", sagt Jan Brzezek, CEO von Crypto Finance. Gleichzeitig biete man den Akteuren eine rechtliche Sicherheit, die nötig sei, damit Crypto Assets zu einer wichtigen alternativen Anlageklasse werden könnten.
Die Live-Demonstration habe gezeigt, "Crypto Assets und die Einhaltung von regulatorischen Vorschriften durch praktische Lösungen kompatibel sind", ergänzt Arnaud Salomon, CEO von Mt Pelerin. 

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