Software und Services treiben IT-Ausgaben wieder hoch

7. November 2016, 14:46
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Nachdem in diesem Jahr die IT-Ausgaben in der EMEA-Region mit einem Wachstum von 0,6 Prozent nahezu stagnieren, prognostiziert Gartner für 2017 ein Wachstum von 1,9 Prozent.

Nachdem in diesem Jahr die IT-Ausgaben in der EMEA-Region mit einem Wachstum von 0,6 Prozent nahezu stagnieren, prognostiziert Gartner für 2017 ein Wachstum von 1,9 Prozent. Nächstes Jahr werden in der EMEA-Region rund 1,25 Milliarden US-Dollar für IT ausgegeben, so der Marktforscher. "Die Ausgaben im Bereich der Digitalisierung steigen in EMEA an und wir werden einige führende Unternehmen erleben, die ihre IT-Kernsysteme erneuern und die Ausgaben für Software und insbesondere Services als Teil ihrer digitalen Transformation erhöhen werden", so John-David Lovelock, Research Vice President bei Gartner.
Wie auch global sind im EMEA-Raum die Bereiche Software und Services die Wachstumstreiber. Im Bereich Software sagt Gartner für 2017 ein Wachstum der Ausgaben um fast sieben Prozent im Vergleich zu 2016 voraus und im Bereich IT-Services wachsen sie demnach um 4,1 Prozent.
Schrumpfen werden weiterhin die Ausgaben für Hardware, so Gartner weiter. Im laufenden Jahr gehen die Ausgaben für Devices in der EMEA-Region im Vergleich zu 2015 um 3,7 Prozent zurück, nächstes Jahr erwartet Gartner einen Rückgang von 0,8 Prozent. "Ausgaben für RZ-Systeme, insbesondere Server, würden normalerweise wachsen, wenn auch die Ausgaben für Software steigen. Doch mit der wachsenden Verbreitung von SaaS- und anderen Cloud-Angeboten, bleiben die RZ-Ausgaben hinter den Erwartungen", so Gartner.
Auch in Westeuropa stagnieren die Ausgaben im laufenden Jahr nahezu. Für nächstes Jahr aber sagt der Marktforscher mit Ausgaben von etwas über 803 Millionen Dollar ein Wachstum von 1,6 Prozent voraus. Insbesondere die Bereiche Software und IT-Services treiben auch in Westeuropa die IT-Ausgaben an. Die Ausgaben für Hardware gehen hingegen weiterhin zurück. Laut Gartner soll dieser rückläufige Trend noch mindestens drei Jahre lang anhalten. (kjo)

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