Sogar Oracles Profit kann schrumpfen

24. Juni 2009, 09:26
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Allerdings hauptsächlich währungsbedingt. Ausserdem: Sun-Übernahme soll im laufenden Quartal besiegelt werden.

Allerdings hauptsächlich währungsbedingt. Ausserdem: Sun-Übernahme soll im laufenden Quartal besiegelt werden.
Oracle hat im abgelaufenen vierten Quartal seines Finanzjahrs, das am 31. Mai zu Ende ging, zum ersten Mal seit 2002 im Jahresvergleich einen Rückgang beim Reingewinn verbuchen müssen. Der Reingewinn von Oracle im vierten Quartal sank im Vergleich zum (sehr guten) vierten Quartal des letzten Jahres um 7,2 Prozent auf 1,89 Milliarden Dollar, der Umsatz um 5,2 Prozent auf 6,86 Milliarden Dollar.
Hauptverantwortlich dafür war der gestiegene Dollarkurs. Währungsbereinigt wäre der Umsatz trotz Krise um 5 Prozent und der Gewinn um 4 Prozent gestiegen. Obwohl ein grosser Teil des Umsatzes von Oracle aus wiederkehrenden Support-Umsätzen stammt, hatte allerdings auch der Datenbankriese in diesem Quartal verstärkt mit der Zurückhaltung von Unternehmenskunden bei Neuinvestitionen zu kämpfen: Der Umsatz mit neuen Softwarelizenzen fiel um 13 Prozent (währungsbereinigt um 4 Prozent.)
Oracle ist der erste der IT-Multis, dessen Quartalszahlen auch den Mai beinhalten. Gemäss 'Wall Street Journal' sind einige Analysten nun leise enttäuscht von den Oracle-Zahlen, da sie gehofft hatten, dass sich im Mai bereits ein Wiederaufschwung abzeichne.
Die Sonne sinkt
Die Tage eines anderen IT-Riesen, der sehr viel stärker als Oracle unter der Krise gelitten hat, neigen sich nun immer schneller dem Ende zu. Wie Oracle-Verantwortliche anlässlich der Bekanntgabe der Quartalszahlen erklärten, soll die Übernahme von Sun durch Oracle noch im laufenden Quartal offiziell abgeschlossen werden. Die Abstimmung der Sun-Aktionäre über den Verkauf ist für den 16. Juli geplant. (Hans Jörg Maron)

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