Sojaburger, Soja-Gschnätzlets, Sojaprinter

27. April 2009, 09:22
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    Von Mönchen empfohlen: Toner auf Soja-Basis könnte jährlich hunderte Millionen Tonnen Öl sparen, behauptet eine US-Firma.

    Von Mönchen empfohlen: Toner auf Soja-Basis könnte jährlich hunderte Millionen Tonnen Öl sparen, behauptet eine US-Firma.
    Nahrungsmittelingenieure ersinnen dauernd Möglichkeiten, Soja für neue "Köstlichkeiten" wie Sojakekse, Sojadrinks, Sojapralinen, Sojacracker usw. usf. zu verwenden. Aber auch die Industrie ist an der vielseitigen Hülsenfrucht als Grundstoff intersessiert. Neben Biodiesel gibt es heute auch eine Vielzahl von Spezialölen für technische Zwecke, die auf Sojaöl basieren. Eine US-Firma ist nun auf die Idee gekommen, Soja als Basis für Toner für Laserprinter zu verwenden.
    PRC Technologies propagiert seine Soja-Toner-Cartridges als umweltfreundliche und erst noch günstigere Alternative zu herkömmlichem Toner. Die Produktion der Füllung einer Tonerkasette erfordere etwa zwei Liter ÖL, so PRC. Allein in den USA werden pro Jar etwa hundert Millionen Toner-Kassetten verbraucht.
    Das Unternehmen hat bereits mit der Produktion von "SoyPrint"-Cartridges begonnen. Zu den ersten Resellern in den USA gehören Mönche: Der Online-Shop mit dem schönen Namen "LaserMonksGreen.com" wird von Zisterziensern betrieben. Wie man der Site entnehmen kann, gibt es gegenwärtig SoyPrint-Cartridges für diverse HP- und Canon-Printermodelle. PRC arbeitet daran, das Sortiment auszuweiten. Laut 'pte' sind die Soja-Toner etwa 20 Prozent günstiger als Original-Kassetten. (Hans Jörg Maron)

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