Sojus-Rakete sorgt für schnelles Internet

25. März 2021, 16:26
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Mit der Trägerrakete werden 36 neue Satelliten eines Internet-Providers ins All gebracht.

Für eine bessere Versorgung mit schnellem Internet auf der Erde hat das europäische Raumfahrtunternehmen Arianespace weitere Satelliten ins Weltall geschickt. Eine russische Trägerrakete vom Typ Sojus 2.1b hob am 25. März vom Weltraumbahnhof Wostotschny im äussersten Osten Russlands ab, wie die Raumfahrtbehörde Roskosmos auf Twitter mitteilte.
Alles sei nach Plan verlaufen. An Bord waren 36 Satelliten des britischen Kommunikationsunternehmens Oneweb. Es war den Angaben nach bereits der fünfte Start. 146 Satelliten sind damit schon in die Erdumlaufbahn gebracht worden.
Start der Sojus 2.1b am 25. März. Video: Youtube
Die Raumkörper sollen auf der Erde ein Hochgeschwindigkeitsnetz für das Internet ermöglichen. Bis Ende 2022 sollen 14 weitere Sojus-Starts erfolgen, um die Konstellation zu vervollständigen. Nach früheren Angaben sollen insgesamt 672 Satelliten ins All gebracht werden.
Die Satelliten-Internet-Firma Oneweb, die für weltumspannende Internet-Versorgung aus dem All sorgen will, suchte im März 2020 in einem US-Insolvenzverfahren Schutz vor ihren Gläubigern. Im Oktober bestätigte dann ein US-Insolvenzgericht die Neuorganisation von Oneweb.
Im Januar 2021 gab das Unternehmen bekannt, dass es weitere 400 Millionen Dollar von dem Tech-Investor Softbank und dem Satellitenservice-Spezialisten Hughes Network Systems erhalten habe. Damit fehlen Oneweb aber immer noch rund 1 Milliarde Dollar, um den Aufbau der umfassenden Konstellation der ersten Generation abzuschliessen.

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