Sony melkt Europa mit PS3 (mit Berichtigung)

23. Februar 2007, 15:04
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    Software-Emulation statt Hardware-Engine, nur teure Version und der höchste Preis weltweit.

    Software-Emulation statt Hardware-Engine, nur teure Version und der höchste Preis weltweit.
    Wie 'golem.de' berichtet, wird Sonys PS3, wenn sie denn mal die alte Welt erreicht, in einer abgespeckten Version geliefert werden, die weniger Kompatibilität zu älteren PS2-Titel bietet. Statt der Emotion-Engine-Hardware, wie sie noch in den in den USA und Japan verfügbaren Geräten enthalten ist, muss für Europa und den Rest der Welt eine Software-Emulation reichen, die allerdings nicht mit allen älteren Spielen funktioniert. Wie viele Titel eine "etwas sinkende Zahl" sind, ist derweil unklar. Klar ist nur, dass Sony sich, laut Pressesprecher Nick Sharples, nicht auf Abwärtskompatibilität, sondern vielmehr auf Spiele konzentriere, die für die neue PlayStation 3 entwickelt werden.
    Da die PS3 in Europa zumindest zunächst also mit abgespeckter Hardware ausgeliefert wird, fragte der 'Inquirer' zu Recht, warum Europäer auch noch die höchsten Preise weltweit bezahlen müssen (Es ist allerdings anzunehmen, dass in den übrigen Regionen bald auch die neue Hardwareversion ausgeliefert wird). So wird die PS3 in Australien für rund 970 Franken angeboten, in Europa kostet sie umgerechnet sogar stolze 1030 Franken. Amerikaner und Japaner, mit der grösseren Auswahl und der besseren Ausstattung, zahlen dagegen lediglich 745 respektive 614 Franken. Es kann einfach nicht nur an den Transportkosten liegen. (tm)
    (Berichtigung: In der ursprünglichen Version dieses Artikels ist uns leider ein peinlicher Fehler unterlaufen: Wir haben geschrieben, dass die Europa-Version der PS3 auch noch ohne HDMI-Ausgang geliefert werde. In einer Mitteilung von Sony für die Playstation wird der HDMI-Ausgang in den so hoffen wir zutreffenden technischen Spezifikationen aber weiterhin erwähnt.)

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