Sony mit Milliardenverlust

23. Mai 2011, 12:41
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Der japanische Unterhaltungselektronikkonzern Sony rechnet nach dem Erdbeben in Japan und dem Skandal um den Hackerangriff auf das Playstation-Netzwerk mit einem Milliardenverlust.

Der japanische Unterhaltungselektronikkonzern Sony rechnet nach dem Erdbeben in Japan und dem Skandal um den Hackerangriff auf das Playstation-Netzwerk mit einem Milliardenverlust. Noch im Februar rechnete der Konzern mit einem Jahresgewinn von 850 Millionen Dollar.
Nun revidiert Sony die Prognose für das im März abgelaufene Geschäftsjahr massiv nach unten. Allein das verheerende Erdbeben und der nachfolgende Tsunami soll Kosten von rund 150 Milliarden Yen (1,83 Milliarden Dollar) verursacht haben. Der Gigahack auf Sonys Playstation Network schlägt mit weiteren 179 Millionen Dollar aufs Minus. Nicht eingerechnet sind darin Kosten, die im Rahmen von Klagen bezüglich der aus dem Playstation-Network entwendeten persönlichen Daten auf Sony zurollen könnten. Insgesamt rechnet Sony mit einem Nettoverlust von 260 Milliarden Yen (3,18 Milliarden Dollar). Die definitiven Zahlen will der Konzern am Donnerstag bekanntgeben. (bt)

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