Sony will ein "iTunes für Filme" lancieren

31. März 2005, 15:54
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"Anti-Napster"

Anti-Napster"
In diesen Tagen trifft sich die Film-, Musik- und Medienwelt an der "Digital Hollywood Conference" im kalifornischen Santa Monica. Das grosse Thema ist der Schutz des Urheberrechts angesichts neuer Vertriebswege von Musik und Filmen über Internet.
Grosse Töne dazu waren von Sony zu hören, wie CNET news.com berichtet. Michael Arrieta, verantwortlich für Sony Pictures, sagte, Sony wolle im Filmgeschäft das werden, was Apple mit der Download-Seite iTunes und dem Musik-Player iPod im Musikgeschäft bereits ist. Sony will, wie Arrieta sagte, 500 der wichtigsten Filme digitalisieren und für verschiedene Abspielgeräte als Download verkaufen. So soll es Filme geben, die sich für Speicherung auf Flash-Karten und die Wiedergabe auf Handys und ähnlichen Geräten eignen.
Sony und die anderen grossen Medienkonzerne zielen gegen zwei Konkurrenten. Einerseits wollen sie den Austausch von Filmen im Internet unterbinden ("Ich versuche den neuen 'Anti-Napster' zu kreiieren," sagte Arrieta) und andererseits will man verhindern, dass ein Aussenseiter den Vertrieb von Filmen über Internet dominiert. Dies ist der Musikindustrie im Fall von Apple passiert.
Dazu passend die Nachricht, dass die EU-Kommission die Übernahme von MGM (Metro-Goldwyn-Mayer) durch Sony, den Kabel-TV-Anbieter Comcast und verschiedene Risikokapitalisten genehmigt hat. (Christoph Hugenschmidt)

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