Sozialplan für Uniresearch-Angestellte

16. Mai 2008, 16:04
  • e-government
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Gemäss einer Mitteilung der Schweizer Paraplegiker-Stiftung wurde mit den Mitarbeitenden der IT-Tochter Uniresearch mit Niederlassungen in Muhen und Nottwil eine "grosszügige Abgangsvereinbarung" im Sinne eines Sozialplans unterzeichnet.

Gemäss einer Mitteilung der Schweizer Paraplegiker-Stiftung wurde mit den Mitarbeitenden der IT-Tochter Uniresearch mit Niederlassungen in Muhen und Nottwil eine "grosszügige Abgangsvereinbarung" im Sinne eines Sozialplans unterzeichnet. Die zuständige kantonale Stelle habe die Abgangsvereinbarung, die neben der Lohnfortzahlung in der ordentlichen Kündigungsfrist sowohl eine individuelle finanzielle Abgeltung nach Dienstalter, wie auch eine zusätzliche Abgangsentschädigung enthalte, als vorbildlich bezeichnet.
Der Stiftungsrat - präsidiert von "IT-Förderer", Uniresearch per Ende August zu liquidieren. Der Stiftungsrat sieht Doppelspurigkeiten bei der Geschäftstätigkeit von Uniresearch und der internen IT-Serviceabteilung. Zudem ist die Rede von "fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten" und einer "mangelhaften Rentabilität". Das Uniresearch-Management ist hingegen der Meinung, dass die Liquidität stimmt und dass die Position in jüngster Vergangenheit gestärkt werden konnte.
Das Management um Reto De Martin plant nun - nach dem Scheitern eines Management-Buy-Outs - eine Nachfolgefirma zu gründen. De Martin wurde per 15. Mai 2008 freigestellt, da die Basis für eine gemeinsame, einvernehmliche Liquidation nicht mehr gegeben war, heisst es in einer Mitteilung. Der ehemalige Chef war heute für eine Stellungnahme nicht erreichbar. (mim)

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