"Spam-König" im Knast – Nachfolge wohl geregelt

1. Juni 2007, 08:56
  • security
  • nachfolge
image

Am vergangenen Mittwochmorgen ist in Seattle im US-Bundesstaat Washington der 27-jährige Spammer Robert Alan Soloway verhaftet worden, wie lokale Medien berichten.

Am vergangenen Mittwochmorgen ist in Seattle im US-Bundesstaat Washington der 27-jährige Spammer Robert Alan Soloway verhaftet worden, wie lokale Medien berichten. Der Mann ist bekannt als "Spam-König" und wurde 2005 von Microsoft verklagt. Ihm wird Betrug, Geldwäsche und Identitätsdiebstahl vorgeworfen. Bei einer Verurteilung drohen ihm 20 Jahre Haft.
Soloway ist zweifellos einer der grössten Spammer weltweit. Der Autor des Buches "Spam Kings", Brian S. McWilliams, zählt ihn zum "dreckigen Dutzend" der grössten Spammer weltweit. Es wird berichtet, dass Soloway Firmen anbot, innerhalb von zwei Wochen zwanzig Millionen Werbe-Mails verschicken zu können – zum Preis von lediglich 495 Dollar.
Die Staatsanwaltschaft mutmasst nun, dass weltweit das Spam-Aufkommen zurückgehen wird. Allerdings dürfte es wohl genügend andere "Spam-Könige" geben, die diese Lücke füllen werden. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

IT-Fachkräftemangel: Wie Wachstum dennoch gelingt

Der Fachkräftemangel ist akuter denn je, besonders in der IT und Cyber Security. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach entsprechenden Services kontinuierlich. Wie gelingt der Spagat zwischen Wachstum und dem «War of Talents»? Rita Kaspar, Head of HR bei InfoGuard AG, gibt Auskunft.

image

Luzerner können Wille zur Organspende in App hinterlegen

Patientinnen und Patienten des Luzerner Kantonsspitals können ihre Entscheidung zur Organspende neu in der Patienten-App ablegen.

publiziert am 26.1.2023
image

Cyberkrimineller erbeutet Meldedaten fast aller Österreicher

Ein Fauxpas bei einem Wiener IT-Unternehmen machte einen grossen Datendiebstahl möglich. Die Spuren führen in die Niederlande.

publiziert am 26.1.2023
image

Datenleck bei der Fremdsprach-App Duolingo?

In einem Forum werden die Daten von 2,6 Millionen Accounts zum Verkauf angeboten. Doch das Unternehmen bestreitet eine Sicherheitsverletzung.

publiziert am 25.1.2023