Spam-Weltrekord für die Schweiz

16. Juli 2008, 08:28
  • security
  • schweiz
image

Die Schweiz hat ein Güselproblem – mit unerwünschter elektronischer Post.

Die Schweiz hat ein Güselproblem – mit unerwünschter elektronischer Post. Wie das Gratisblatt 'Cash daily' heute berichtet, sind 84,4 Prozent der Eingänge in Schweizer Mailboxen Spam. Damit führen wir die neuste Spam-Weltrangliste von Messagelabs an. Wie eine Swisscom-Sprecherin gegenüber der Wirtschaftszeitung erklärt, sind rund 80 Prozent aller an Bluewin-Kunden adressierten Nachrichten Spam. Vor drei Jahren waren es noch 50 Prozent. Weitere Spitzenplätze mit ähnlich hohen Junk-Mail-Raten belegen Hongkong, Frankreich, Israel und Österreich.
Doch helvetische Computer sind nicht nur Enddestination für virtuelle Werbung. Sie werden von Spammern auch zur Verbreitung ihrer unwillkommenen Post benutzt. Ohne dass die Besitzer etwas davon wissen, werden von Schweizer Rechnern aus täglich 200 Millionen Spams versendet, was immerhin 0,2 Prozent aller Spams weltweit entspricht. Dies geht aus einer von 'Cash daily' zitierten Symantec-Studie hervor. Spammer infizieren über Mails oder Webseiten die Rechner, danach versenden diese automatisch die Spams. (aa)

Loading

Mehr zum Thema

image

NCSC warnt vor neuer Office-365-Phishing-Variante

Der neue Trick scheint noch ausgeklügelter zu sein als bisherige Phishing-Tricks.

publiziert am 29.11.2022
image

Panasonic ernennt neuen Verkaufsleiter für die Schweiz

Oliver Schefer wird ab 2023 die Position des Manager Sales CE für die Schweiz bekleiden. Er berichtet direkt an DACH-Country-Manager Philip Maurer.

publiziert am 29.11.2022
image

Innosuisse baut eigenes IT-Sicherheitszentrum auf

Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung will ihre Hauptanwendungen vom BIT lösen und in die Cloud auslagern. In einer Ausschreibung werden dafür 2 externe Dienstleister gesucht.

publiziert am 29.11.2022
image

Parlament fordert digitale Rezepte

Die beiden Kammern haben eine Motion angenommen, in der nach einer medienbruchfreien Übermittlung von Rezepten verlangt wird. Der Bundesrat ist dagegen.

publiziert am 29.11.2022 1