"Spark" - Android der 3D-Drucker?

15. Mai 2014, 12:08
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Der US-Softwarehersteller Autodesk lanciert mit "Spark" einen eigenen 3D-Drucker und ein offenes Betriebssystem.

Der US-Softwarehersteller Autodesk lanciert mit "Spark" einen eigenen 3D-Drucker und ein offenes Betriebssystem.
Autodesk ist bekannt als Hersteller von Software für 2D- und 3D-Design. Nun steigt der kalifornische Konzern in den Markt für 3D-Drucker ein. Dabei ist das "Spark" genannte Gerät (Foto) sekundär, Autodesk möchte die Aufmerksamkeit vielmehr auf die dazugehörige Software lenken, die als "Android der 3D-Drucker" gelten soll. Damit meint Autodesk, dass die Software offen sein soll für andere Hersteller, genau so wie Android, das von diversen Smartphone- und Tablet-Herstellern genutzt wird.
CEO Carl Bass spricht in einem Blogeintrag von einem Betriebssystem, das frei lizenzierbar sei. Das gleiche trifft auf das Design des Druckers zu. Gegenüber angelsächsischen Medien vergleicht er den ersten Autodesk-3D-Drucker mit dem ersten Google-Nexus-Telefon - man wolle damit den Markt in Schwung bringen. Letztes Jahr wurden laut Gartner weltweit erst 56'500 3D-Drucker unter 100'000 Dollar verkauft. Das Potenzial sei aber enorm.
Autodesk setzt bei seinem Drucker auf die Laser-Stereolithografie. Die Technik soll es erlauben, auch komplizierte Objekte zu drucken und verschiedene Materialien zu verwenden. Viele heutige 3D-Drucker sind nur auf eine Plastik-Sorte beschränkt.
Wie teuer der Drucker sein wird, ist noch unbekannt. Drucker und Software sollen noch dieses Jahr auf den Markt kommen. (mim)

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