Speicher-Einkauspreise weiter gefallen

14. Oktober 2010, 15:33
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Laut Zahlen des Marktforschungsinstituts Context sind die Preise, welche Distributoren für Speichermodule verlangen, nach dem Juli und dem August auch im September weiter gefallen, zumindest in den beiden grosse Märkten Deutschland und Frankreich.

Laut Zahlen des Marktforschungsinstituts Context sind die Preise, welche Distributoren für Speichermodule verlangen, nach dem Juli und dem August auch im September weiter gefallen, zumindest in den beiden grosse Märkten Deutschland und Frankreich. Der durchschnittliche Disti-Preis für eine 1024 MB DDR3 Speicherkomponente fiel beispielsweise laut Context von 24 Euro im Juni auf zuletzt 19 Euro, also um rund 20 Prozent.
Im Mai wurde nach einem längeren Preisanstieg ein Höhepunkt erreicht, und die aktuellen September-Preise liegen immer noch deutlich über den September Preisen von vor einem Jahr (siehe Grafik). Der Marktexperte Alan Tilanus von Context glaubt allerdings, dass sich der Preisrückgang bei Speicher sowie auch anderen PC-Komponenten auch in den nächsten Monaten fortsetzen wird. Der Grund seien einerseits geringere Produktionskosten, welche von den Herstellern an die Kunden weitergegeben werden, sowie generelle Nachfrage nach Desktop-PCs und Notebooks, die nach der Urlaubssaison geringer ist, als von der Branche erwartet wurde. “Für PC-Komponenten bedeutet das, dass mittelfristig gesehen und bis ins Q1 2011 weiterhin mehr Angebot als Nachfrage besteht. Es ist davon auszugehen, dass man sich auf weitere Preiseinschnitte vorbereiten muss", so Tilanus.
Der Anstieg der PC-Komponentenpreise bis Mai dieses Jahres war laut Context auf die vorangehende Wirtschaftskrise in Europa zurückzuführen. Das Angebot sei zu der Zeit geringer als die Nachfrage gewesen, da Hersteller vorsichtshalber präventiv ihre Produktion und Investitionen zurückgefahren hatten. (hjm).

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