Speichern wie Amazon im eigenen RZ?

18. Mai 2016, 05:14
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Der US-Storagespezialist Tintri lanciert eine neue Version seiner Storage-Plattform.

Der US-Storagespezialist Tintri lanciert eine neue Version seiner Storage-Plattform. Mit "VM-Scale-Out" lassen sich auf Tintri-Appliances basierende All-Flash-Systeme von einigen Terabyte auf bis zu 10 Petabyte Kapazität, 160'000 darauf laufende virtuelle Maschinen und 6,4 Millionen IOPS skalieren, so das Unternehmen. Die Anschaffungskosten sollen dabei unter einem Dollar pro Gigabyte liegen und vor allem soll sich so ein System, auch mit den vollen zehn Petabyte, mit weniger als einer Vollzeitstelle für das Speichermanagement betreiben lassen. Damit könnten sich Unternehmen oder Cloud-Provider ihre eigene "Amazon-ähnliche" Cloud-Infrastruktur für verschiedene virtualisierte Workloads aufbauen, behauptet Tintri.
Der geringe Verwaltungaufwand wird laut Tintri durch einen hohen Automatisierungsgrad erreicht. Die Software behandle beispielsweise mehrere sogenannte "VMstores", sowohl All-Flash-Knoten als auch hybride Knoten, als einen Speicherpool. Dies vereinfache die Verwaltung, Planung und Ressourcenzuordnung. Bei der Verschiebung von VMs würden zudem nicht nur die Snapshots mitgenommen, sondern auch die dazugehörigen Statistiken, Schutzmechanismen und QoS-Richtlinien.
Ein zusätzliches neues Tool namens Tintri Analytics soll die vorausschauende Kapazitätsplanung vereinfachen, vor allem für Cloud-Provider.
Kunden mit bestehenden Support-Verträgen können Tintri Analytics ab sofort benützen. VM-Scale-Out wird im Juni erhältlich werden, entweder über eine separate Softwarelizenz oder als Teil der Tintri Software Suite.
Ab sofort bietet Tintri zudem neun neue Kapazitätsoptionen für die bestehenden vier Modelle seiner All-Flash-Produktreihe Tintri VMstore T5000 an. (hjm)

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