"Spürbarer Wille Obwaldens für eine neue Zukunft"

17. Februar 2020, 09:44
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In einem regionalpolitischen Umsetzungsprogramm spielt die Digitalisierung in Obwalden neu eine wichtige Rolle.

Im Kanton Obwalden kann die öffentliche Hand zur wirtschaftlichen Stärkung des Berggebietes von 2020 bis 2023 À-fonds-perdu-Beiträge von 1,6 Millionen Franken und Darlehen von 16 Millionen Franken sprechen. Im Fokus stehen soll dabei neu die Digitalisierung als Querschnittsthema.
Wie der Regierungsrat Obwalden mitteilte, haben der Kanton und der Bund ein Umsetzungsprogramm zur Neuen Regionalpolitik (NRP) unterzeichnet. Die NRP-Mittel werden von den beiden Partnern je hälftig getragen.
Finanziell unterstützt werden sollen dabei nach Angaben des Obwaldner Regierungsrats unternehmerische, innovative und wertschöpfungsorientierte Projekte. Dabei soll die digitale Transformation bei der Stärkung des Bildungsstandorts Obwalden eine wichtige Rolle spielen, ebenso bei der Innovations- und Kooperationsförderung von Gewerbe und Industrie sowie im sanften Tourismus.
Die Programmziele sind mehr oder weniger dieselben wie in den Jahren 2016 bis 2019. In einer SWOT-Analyse werden als Schwäche des Kantons fehlende Ausbildungsplätze für neue Technologien genannt. Jedoch sei als eine Stärke ein "spürbarer Wille des Kantons für eine neue Zukunft" zu konstatieren.
Eine der geplanten Massnahmen sei das interkantonale Tourismusprogramm zum Thema Digitalisierungen der Erlebnisregion Luzern-Vierwaldstättersee, heisst es im Konzept und Bericht.

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