Spyware-Welle: Die Männer sind schuld!

1. Juli 2005, 08:23
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Männer am PC als Sicherheitsrisiko für Unternehmen.

Männer am PC als Sicherheitsrisiko für Unternehmen.
Die Briten haben nicht nur eine eigene Art von Humor, von der grossen Insel erreichen uns auch immer wieder originelle Marktstudien. So haben nun die Sicherheitsspezialisten von SurfControl bei einer Befragung von 300 PC-Usern herausgefunden, dass Männer sehr viel öfter als Frauen genau die Aktivitäten betreiben, durch die Spyware und andere Schadensprogramme in Unternehmensnetzwerke gelangen.
Dreimal mehr Männer als Frauen laden zum Beispiel auch im Büro Gratissoftware aus dem Internet auf ihre PCs – In Freeware-Paketen sind oft für den User unsichtbare Zusatzprogramme, von lästigen Werbeeinblendern bis zu ausgewachsenen Keyloggern und anderen Spionageprogrammen zu finden. (Übrigens darf man sich auch nicht sicher fühlen, wenn auf einer Site frech "No Spyware" versprochen wird. So versteckt sich zum Beispiel im P2P-Programm Kazaa 3.0 aus unerfindlichen Gründen ein Keylogger - Wir danken Peter Rossi, System Engineer bei Internet Security Systems Schweiz für diese Information.)
Männer laden ausserdem doppelt so oft Musik- oder Video-Files herunter und gebrauchen öfter als Frauen am Arbeitsplatz persönliche Instant Messaging-Programme und Web-Mail, spielen Online-Games, surfen "zur Entspannung" und verwenden Austauschmedien wie DVDs, CDs oder USB-Sticks – alles Aktivitäten, durch welche bekannterweise Spyware auf PCs gelangen kann. (hjm)

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