SQL Server 2005 und Visual Studio 2005 lanciert

8. November 2005, 13:07
  • microsoft
image

Gratisversion nun auch von SQL-Server 2005.

Gratisversion nun auch von SQL-Server 2005.
Gestern Abend hat Microsoft-CEO Steve Ballmer höchstselbst in einer grossen Show die neuen Versionen der Microsofts Datenbank SQL Server und der Entwicklungsumgebung Visual Studio lanciert. Der Marktstart der neuen Versionen zwei seiner Hauptprodukte ist ein wichtiges Ereignis für den Softwareriesen, der in letzter Zeit immer wieder solche Termine verschieben musste und dessen Entwicklungstempo deutlich ins Stocken geraten ist.
SQL Server 2005 und Visual Studio 2005 sollen verglichen mit den bisherigen Versionen deutliche Leistungssteigerungen bringen und wurden ausserdem mit vielen neuen Features angereichert. SQL Server 2005 beinhaltet zum Beispiel neue Reporting und Datenanalyse-Tools, die Unternehmen einen besseren Einblick in ihre Daten bringen sollen. Neu bei Visual Studio 2005 ist unter anderem das Visual Studio Team System, das die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Entwicklerteams vereinfachen soll.
Mit SQL Server 2005 dreht nun unter dem Druck von MySQL und anderen Open Source-Datenbanken auch Microsoft, wie schon andere Datenbankhersteller, an der Preisschraube. Von SQL Server gibt es zum Beispiel eine relativ günstige günstige "Workgroup"-Edition.
Steve Ballmer (Bild) betonte bei der Präsentation auch, wie wichtig der Launch der neuen Produkte für das Partnernetzwerk von Microsoft ist. So haben gemäss Ballmer weltweit bereits 1500 Partner angekündigt, auf SQL Server 2005 basierende Lösungen zu bauen, und die inzwischen 235 Mitglieder des "Visual Studio Industry Partner"-Programms haben insgesamt rund 800 Produkte entwickelt. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Sonja Meindl stösst zu Microsoft

Microsoft Schweiz holt Sonja Meindl als Leiterin Enterprise Commercial Business in die GL. In dieser Rolle verantwortet sie das Grosskundengeschäft.

publiziert am 3.10.2022
image

Microsoft erhöht in der Schweiz Zahl der Mitarbeitenden

100 zusätzliche Angestellte will Schweiz-Chefin Catrin Hinkel im nächsten Jahr einstellen. Gebraucht werden sie vor allem im Cloud-Bereich.

publiziert am 3.10.2022
image

Neue Zero-Day-Lücken in Exchange Server

Die Lücken werden aktiv ins Visier genommen. Bisher gibt es nur einen Workaround.

publiziert am 3.10.2022
image

Datenschützer äussern harsche Kritik an Cloud-Entscheiden von Behörden

Die Konferenz der schweizerischen Datenschutzbeauftragten (Privatim) fordert: Kein Freipass für Microsoft 365.

publiziert am 30.9.2022