SSD-Preise nähern sich rasant den Preisen von HDs

3. Dezember 2015, 12:18
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Kostete eine SSD im Jahr 2012 noch elf Mal mehr als eine HD, dürfte sie dieses Jahr voraussichtlich noch das gut Siebenfache eines Scheibenlesers gekostet haben - und der Trend geht weiter.

Kostete eine SSD im Jahr 2012 noch elf Mal mehr als eine HD, dürfte sie dieses Jahr voraussichtlich noch das gut Siebenfache eines Scheibenlesers gekostet haben - und der Trend geht weiter. Das hat das US-amerikanische Magazin 'Computerworld' einer Studie von Trendforce entnommen.
Demnach sollen die Preise pro Gigabyte einer 2,5" SSD von aktuell 39 US-Cents auf 24 Cents im Jahr 2016 und noch 17 Cents im Jahr 2017 fallen, so die Prognose. Ein Terabyte SSD-Speicher wäre dann für etwa 170 Dollar zu haben. Damit wären SSDs in einem Jahr noch etwa drei Mal teurer als HDs. Denn nachdem der Preis pro GB bei Festplatten von 2012 bis 2015 noch um fast einen Drittel gesunken ist, gehen die Autoren der Studie davon aus, dass nun die Talsohle erreicht ist: Zumindest bis 2017 soll der Preis pro GB bei Harddisks bei sechs Cents verharren.
SSDs knacken die Fünfzig-Prozent-Marke frühestens 2018
2014 waren bereits 21 Prozent der für Consumer verkauften Speicher Solid State Drives. Während ihr Anteil am Markt bis 2015 und 2016 um jeweils fünf Prozent steigen soll, erwartet Trendforce für den Zeitraum von 2016 bis 2017 einen Sprung um elf Prozent, womit 2017 ein Marktanteil von 42 Prozent erreicht würde. (mik)

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