St. Gallen macht "smarte Stadt" zum Strategieziel

26. Januar 2021, 16:24
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In der städtischen Verwaltung sollen künftig Software-Roboter einen grossen Teil der Administration erledigen.

St. Gallen will eine Smart City werden. 2021 wird in der Stadtverwaltung mit Software-Robotern die Digitalisierung weitergeführt. Mit deren Hilfe sollen bei den sozialen Diensten, bei der Stadtpolizei und der Entsorgung administrative Tätigkeiten automatisiert werden.
"Um die Mitarbeitenden von immer wiederkehrenden Tätigkeiten zu entlasten, werden Software-Roboter getestet", sagte die neue Stadtpräsidentin Maria Pappa (SP). Die menschlichen Angestellten könnten sich dann vermehrt um direkten Kundenkontakt kümmern.
Auch in verschiedenen Dienststellen der Stadtverwaltung ist die Digitalisierung ein Thema. In der Direktion Inneres und Finanzen soll die "smarte Stadt" bei den Bevölkerungsdiensten, beim Betreibungsamt, der Stabsstelle Recht und Logistik sowie beim Stadtarchiv vorangetrieben werden.

Stadtrat sieht Handlungsbedarf bei den Schulen

In der Volksschule sollen mehr Schülerinnen und Schüler mit Notebooks ausgestattet werden. Die Digitalisierung der Gesellschaft und Arbeitswelt, der Lehrplan Volksschule sowie die IT-Bildungsoffensive forderten die städtische Volksschule zur digitalen Transformation heraus, sagte Mathias Gabathuler an der Jahresmedienkonferenz. "Wir haben Handlungsbedarf", erklärte der neue FDP-Stadtrat, der seit Anfang Jahr für die Direktion Bildung und Freizeit zuständig ist.
Es brauche kompetente Lehrpersonen, moderne Lehrmittel und eine passende Infrastruktur. Ziel sei es nicht, mehr Klassenräume mit Computern auszustatten, sondern mehr Personen. "Es gibt bereits erste Klassen, die mit Notebooks unterwegs sind", so Gabathuler. Es sei Aufgabe der Stadt, diese Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

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