Stadt Bern kauft neue PCs für 10 Millionen Franken

1. April 2010, 12:11
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Mit Windows 7.

Mit Windows 7.
Der Gemeinderat der Stadt Bern hat entschieden, die heute sechs Jahre alten Computer der Stadtverwaltung zu ersetzen. Die 2100 Rechner seien am Ende ihrer Lebensdauer und könnten nicht mehr gewartet werden, heisst es in einer Mitteilung.
Die Stadt rechnet für die Beschaffung der neuen Arbeitsplatzcomputer mit Windows 7 sowie für die Ablösung der zentralen Konfigurations- und Verteilungssoftware mit Gesamtkosten für Hardware, Software und Dienstleistungen von 9,8 Millionen Franken. Diese Mittel würden der "Spezialfinanzierung Informatik" entnommen, die durch jährliche, ordentlich budgetierte Einlagen geäufnet werde. Der Ersatz der Geräte ist im zweiten Quartal 2011 vorgesehen.
Wie es auf Anfrage heisst, soll es demnächst eine Ausschreibung geben. Zurzeit seien Geräte von Fujitsu Siemens mit Windows XP im Einsatz. Dass man nun auf Windows 7 gehe, habe vor allem mit der Kompatibilität der rund 300 Fachapplikationen zu tun. Open Source habe man anfänglich ebenfalls in Betracht gezogen und auch eine entsprechende Studie durchgeführt. Doch, so heisst es in Bern, sei die Migrationshürde bei Open Source "einfach zu hoch". (Maurizio Minetti)

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