Stadt Zug startet Bitcoin-Pilotprojekt

1. Juli 2016, 13:28
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Die Stadt Zug hat heute Vormittag ihr vergangenen Monat angekündigtes Bitcoin-Pilotprojekt gestartet. Bis Ende Jahr können am Schalter im Stadthaus Dienstleistungen der Einwohnerkontrolle bis zu einem Gegenwert von 200 Franken mit der Internetwährung Bitcoin bezahlt werden.
Der Projektstart erfolgte vor den Medien mit einer Testüberweisung. "Diese hat problemlos geklappt", sagte der Zuger Stadtpräsident Dolfi Müller (SP) gegenüber der Nachrichtenagentur 'sda'. Nach dem halbjährigen Test wird der Stadtrat ein Fazit ziehen und über Abbruch, definitive Einführung oder eine Ausweitung des Projektes entscheiden. Es kann also sein, dass Bitcoins - oder allenfalls andere digitale Währungen - zu einem späteren Zeitpunkt auch als Zahlungsmittel für weitere städtische Dienstleistungen akzeptiert werden.
Leumundszeugnis für 0,03 Bitcoins
Etwa 0,03 Bitcoins kostet beispielsweise bei der Einwohnerkontrolle die Beglaubigung einer Unterschrift sowie die Ausstellung eines Leumundszeugnisses, einer Wohnsitzbescheinigung oder eines Heimatausweises. Nach wie vor können diese Dienstleistungen auch in bar bezahlt werden.
Stadtpräsident Dolfi Müller erwartet nicht, dass es schon bald hunderte von Bitcoin-Transaktionen bei der Zuger Stadtverwaltung geben wird. "Es geht uns um die Botschaft", betont er. Der Stadtrat wolle die Offenheit für die neuen Technologien zum Ausdruck bringen und frühzeitig eigene Erfahrungen sammeln. Man wolle mit dem Projekt auch gegenüber der Fintech-Firmen in der Region Zug ein Zeichen setzen. (sda/kjo)

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