Stadtmuseum Aarau widmet sich dem Robotik-Zeitalter

24. Februar 2020, 16:09
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Eine Ausstellung fragt nach der Rolle des Menschen im Zeitalter der digitalisierten Produktion.

Seit dem Beginn der Industrialisierung wird der Mensch von der Angst begleitet, dass Maschinen einst seine Arbeit übernehmen. Industrie 4.0, KI und Roboter schüren die Furcht vor dem Arbeitsverlust weiter, schreibt das Stadtmuseum Aarau zu seiner neuen Ausstellung. Die Ausstellung "Robozän" will in die Arbeitswelt von Morgen blicken
Ein "Job-Futuromat" zeige, welche Aufgaben künftig von Robotern übernommen werden können. Dies bedeute aber nicht, dass es beispielsweise keine Maschinenführer mehr geben werde. Aber das Berufsbild werde sich ändern, sagt Kuratorin Flavia Muscionico gegenüber 'SRF'.
Laut Angaben des Museums werden in der Ausstellung zwei gesellschaftliche Lösungsansätze beleuchtet: Die Transformation des Bildungssystems und der Einführung eines Grundeinkommens. Weitere Themen sind die industrielle Massenproduktion sowie die effiziente Nutzung von Energie und Rohstoffen in der Industrie. Gleichzeitig werden Unternehmen gezeigt, die von Roboter und der Digitalisierung profitieren. Schliesslich thematisiert Robozän auch die vernetzte Schweizer Industrie sowie die Vor- und Nachteile des Standorts Schweiz. Dabei werde nach der Verantwortung der Konzerne sowie jener der Konsumenten gefragt.
Die Ausstellung soll zum Nachdenken anregen, schreibt das Museum. Befinden wir uns momentan tatsächlich in einem disruptiven Wandel, wodurch sich das gesellschaftliche Leben grundlegend verändert? Die Frage beantwortet die Ausstellung nicht, aber sie will Raum schaffen, sich mit der aktuellen industriellen Entwicklung und den Folgen auseinanderzusetzen.
Die Ausstellung Robozän läuft bis am 7. Februar 2021. 

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