Starker Franken belastet Schweizer E-Commerce

8. November 2011, 16:29
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Laut heute publizierten Resultaten der ersten "Blitzumfrage" des E-Commerce-Reports Schweiz leidet das Online-Geschäft unter dem starken Franken. Die wichtigsten Anbieter im Online-Geschäft für Waren und Dienstleistungen verlieren Aufträge an ausländische Anbieter, heisst es in einer Mitteilung.
Besonders betroffen sei die Reisebranche, weil hier im Gegensatz zu physischen Gütern die Zollbarrieren fehlen. Studienteilnehmer beobachten, dass ausländische Reiseportale deshalb gezielt um Schweizer Kunden buhlen. Schweizer Elektronikhändler wie Brack, Steg oder Digitec dürften von dieser Situation hingegen kaum oder gar nicht betroffen sein, da Elektronik erfahrungsgemäss in der Eurozone nicht günstiger ist als bei uns. Bei anderen Bereichen wie etwa Software dürfte sich hingegen die Bestellung über einen EU-Webshop lohnen.
Die Umfrage hat das Institut für Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW im Auftrag von Datatrans durchgeführt. Befragt wurden zwischen dem 6. und dem 18. Oktober 29 Fachspezialisten der wichtigsten Online-Anbieter von Konsumgütern und Dienstleistungen mit Sitz in der Schweiz. Die 24 antwortenden Unternehmen repräsentieren ein E-Commerce-Volumen von über 2,5 Milliarden Franken. Der Online-Umsatz in der Schweiz beträgt geschätzte 8,7 Milliarden Franken. (mim)

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